TSMC meldete diese Woche ein Umsatzplus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr — und AMD profitierte prompt. Die Märkte werteten die starken Zahlen des Fertigungspartners als Beleg dafür, dass die Nachfrage nach Hochleistungsrechenchips ungebrochen ist. AMD-Aktionäre quittierten das mit einem Wochengewinn von rund 3,5 Prozent.
KI als Wachstumsmotor
Im Zentrum des Anlegerinteresses stehen AMDs Instinct-GPUs und EPYC-Serverprozessoren, die zunehmend in großen KI-Infrastrukturprojekten zum Einsatz kommen. Bank of America hat AMD jüngst als bevorzugten „AI compute“-Wert eingestuft und dabei explizit die wachsende Wettbewerbsfähigkeit im KI-Training und -Inferenzmarkt hervorgehoben — einem Segment, in dem AMD etablierten Anbietern spürbar Marktanteile streitig macht.
Der Kurs hat sich technisch stabilisiert: Nach einer turbulenten Phase zu Jahresbeginn notiert die Aktie wieder deutlich oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Einen Wermutstropfen liefern allerdings Insiderverkäufe in Höhe von rund 55,4 Millionen Dollar in den vergangenen drei Monaten — ein Detail, das zumindest zur Vorsicht mahnt.
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Quartalszahlen am 5. Mai
Am 8. April bestätigte AMD offiziell den Berichtstermin: Die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2026 werden am 5. Mai nach US-Börsenschluss veröffentlicht. Das Management peilt einen Quartalsumsatz von 9,8 Milliarden Dollar an — ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. UBS hält an einem Kursziel von 310 Dollar fest, der Konsens liegt bei rund 290 Dollar. Kurz darauf, am 2. Juni, präsentiert CFO Jean Hu auf der Bank of America Global Technology Conference — ein weiterer Termin, den Investoren im Blick behalten dürften.
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