Intel liefert starke Zahlen — und AMD profitiert mit. Die Aktie des Chip-Konkurrenten kletterte am Donnerstag auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 264,10 Euro. Im Nachhandel in den USA trieb die Euphorie den Kurs noch weiter in Richtung 320 Dollar.
Intel-Zahlen beflügeln die ganze Branche
Intel übertraf im ersten Quartal 2026 die Erwartungen deutlich. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,29 Dollar — Analysten hatten lediglich ein bis zwei Cent erwartet. Der Umsatz erreichte 13,58 Milliarden Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 12,42 Milliarden Dollar klar.
Das wirkte wie ein Startschuss für den gesamten Sektor. AMD-Aktien stiegen im Nachhandel um rund vier Prozent auf 317,62 Dollar. Intels Management betonte, dass der Übergang zu KI-Inferenz und agentischer KI die Nachfrage nach CPUs dauerhaft erhöhe — ein Trend, von dem AMD als wichtiger Infrastrukturanbieter direkt profitiert.
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Analysten schrauben Kursziele nach oben
Stifel-Analyst Ruben Roy hob sein Kursziel von 280 auf 320 Dollar an und behielt die Kaufempfehlung bei. Er verweist auf AMDs kommende Plattformen MI450 und Helios. Großkunden wie Meta und OpenAI sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 mit umfangreichen Bestellungen starten.
Die Bank of America setzt ihr Kursziel bei 310 Dollar und sieht die Nachfrage nach KI-Infrastruktur als strukturell stark. Die Visibilität für Investitionen reiche bis 2027. Das bereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Geschäftsjahr 2026 liegt aktuell bei rund 40 — nach einem 2025, das durch einmalige Exportbelastungen von 440 Millionen Dollar gedrückt wurde.
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Quartalszahlen am 5. Mai als nächster Test
Der Kursanstieg der vergangenen Wochen ist beachtlich: Seit Jahresbeginn legte die Aktie rund 38 Prozent zu, über zwölf Monate sogar mehr als 200 Prozent. Der RSI-Wert auf Wochenbasis stand zuletzt bei 72,61 — ein klassisches Überkauft-Signal. Marktbeobachter rechnen kurzfristig mit einer Konsolidierung zwischen 296 und 315 Dollar.
Der nächste harte Test kommt am 5. Mai 2026: Dann veröffentlicht AMD seine Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden Dollar — ein Wachstum von 32 bis 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Rechenzentrumsgeschäft steht dabei im Mittelpunkt. Für das Gesamtjahr 2026 prognostizieren Analysten in diesem Segment ein Wachstum von 68 Prozent. Ob AMD diese Erwartungen erfüllt, entscheidet maßgeblich darüber, ob die aktuelle Bewertung von rund 490 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung Bestand hat.
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