Die AMD-Aktie markiert ein neues Allzeithoch. Bei 246,85 Euro notiert das Papier aktuell. Allein im letzten Monat schoss der Kurs um gut 41 Prozent nach oben. Dieser rasante Anstieg weckt hohe Erwartungen für die anstehenden Quartalszahlen am 5. Mai.
Analysten überbieten sich
Im Vorfeld der neuen Zahlen überschlagen sich die Analysten mit ihren Prognosen. Die Investmentbank Stifel hob ihr Ziel auf 320 US-Dollar an. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 17 Prozent. Analyst Ruben Roy begründet dies mit einer unerwartet hohen Nachfrage nach KI-Rechenleistung.
Auch andere Banken ziehen nach. Die Bank of America sieht die Aktie nun bei 310 Dollar. Wells Fargo ruft sogar 345 Dollar auf. Die Experten küren AMD zu ihrem absoluten KI-Favoriten für das laufende Jahr. Die Citigroup rät derweil zum Halten. Die Analysten setzten das Papier aber auf eine positive Beobachtungsliste für die kommenden Wochen.
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Neue Großkunden für den MI450-Chip
Im Zentrum des Optimismus steht der kommende MI450-Grafikprozessor. Dieser Chip nutzt neuartigen HBM4-Speicher. Er bietet deutlich mehr Kapazität und Bandbreite als die Vorgängergeneration. Das ist ein entscheidender Vorteil für komplexe KI-Modelle.
AMD hat sich bereits strategische Großaufträge gesichert. Meta und OpenAI ordern Kapazitäten im Multi-Gigawatt-Bereich. OpenAI soll die ersten Chips in der zweiten Jahreshälfte 2026 erhalten. Gerüchten zufolge plant auch das KI-Unternehmen Anthropic den Einsatz der neuen Beschleuniger.
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Ein Engpass bremst die Euphorie
Ein Risiko trübt das makellose Bild. Stifel warnt explizit vor zunehmenden Lieferengpässen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich. Das Wachstum von AMD hängt nun primär an der eigenen Produktion. Der Konzern muss beweisen, dass er schnell genug ausreichend Chips fertigen kann.
Hinzu kommen weitere Belastungsfaktoren. Exportkontrollen deckeln die Umsätze in China. Parallel dazu schrumpft das klassische Gaming-Geschäft aufgrund des alternden Konsolenzyklus. Auch bei der Software hinkt AMD dem Konkurrenten Nvidia noch hinterher.
Am 5. Mai präsentiert AMD die Ergebnisse für das erste Quartal. Anleger achten dann besonders auf die Umsätze im Rechenzentrumsgeschäft. Bestätigt das Management die massiven Aufträge von Meta und OpenAI, dürfte der Markt die Lieferengpässe vorerst ignorieren. Enttäuscht der Ausblick, droht auf dem aktuellen Rekordniveau ein scharfer Rücksetzer.
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