Die Bonitätsprüfer blicken zuversichtlicher auf American Express. Die Ratingagentur Fitch Ratings hat am Donnerstag das langfristige Emittentenausfallrating des Kreditkartenkonzerns von „A“ auf „A+“ angehoben. Gleichzeitig stufte die Agentur auch das Viability-Rating für American Express sowie für die American Express National Bank auf „a+“ herauf. Der Ausblick für die Einstufung ist stabil.

Die Hochstufung durch Fitch unterstreicht die finanzielle Verfassung des Finanzkonzerns. An der Börse beendete das Papier die vergangene Handelswoche am Freitag bei 268,90 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel ein Minus von 16 Prozent.

Stichtag für die Dividende steht bevor

Neben der Bonitätsnote richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf anstehende Firmentermine. American Express zahlt eine reguläre Quartalsdividende von 0,95 $ je Stammaktie. Ausschüttungstag ist der 10. November.

Aktionäre müssen die Anteile rechtzeitig im Depot halten. Als Stichtag für die Dividendenberechtigung hat das Unternehmen den 9. Oktober festgelegt. Wenige Wochen später stehen die Geschäftsergebnisse im Mittelpunkt: Am 23. Oktober veröffentlicht der Konzern die Zahlen für das dritte Quartal 2026 gegen 7:00 Uhr morgens Ortszeit. Eine Konferenzschaltung für Analysten folgt um 8:30 Uhr Ortszeit.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 331,60 Euro, das am 12. Dezember 2025 markiert wurde, hat sich das Papier nach der schwächeren Entwicklung im laufenden Jahr spürbar entfernt. Die anstehenden Quartalsdaten dürften Aufschluss darüber geben, wie sich das Konsumklima und das Ausgabeverhalten der gehobenen Kundschaft zuletzt entwickelt haben.

Ausbau der weltweiten Akzeptanzstellen

Operativ setzt American Express auf die weltweite Reichweite seiner Bezahlplattform. Nach Unternehmensangaben werden die Karten inzwischen an mehr als 190 Millionen Händlerstandorten rund um den Globus akzeptiert. Außerhalb der USA hat sich die Akzeptanz über die vorangegangenen vier Jahre mehr als verdoppelt.

Flankierend dazu legte der Konzern am Donnerstag zusammen mit der International Downtown Association Foundation die fünfte Runde des Hilfsprogramms für kleine Restaurants auf. Über diese Initiative sollen mehr als 1,5 Millionen $ an über 100 Gastronomiebetriebe in neun Ländern fließen. Italien nimmt dabei erstmals an dem Förderprogramm teil.