American Water Works meldet für das erste Quartal 2026 einen leichten Gewinnrückgang, hält aber an seinen ehrgeizigen Wachstumsplänen fest. Während der bereinigte Gewinn je Aktie die Erwartungen der Analysten verfehlte, treibt der US-Wasserversorger seine milliardenschweren Investitionen in die Infrastruktur voran.
Investitionen belasten kurzfristiges Ergebnis
Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,21 Milliarden Dollar. Neue Tarifgenehmigungen spülten seit Jahresbeginn zusätzliche Millionenbeträge in die Kassen. Dennoch sank das Ergebnis je Aktie auf 1,00 Dollar, nachdem im Vorjahr noch 1,05 Dollar erzielt wurden.
Um die Modernisierung der Netze zu finanzieren, investierte das Unternehmen allein im ersten Quartal 652 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr bleibt das Ziel bei etwa 3,7 Milliarden Dollar. Zur Deckung des Kapitalbedarfs platzierte der Konzern eine Anleihe über 700 Millionen Dollar mit einer Verzinsung von 5,2 Prozent.
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Fusion und Dividende im Fokus
Parallel dazu schreitet die geplante Fusion mit Essential Utilities voran. Die Behörden in Kentucky gaben bereits grünes Licht für den Zusammenschluss, der bis zum Frühjahr 2027 abgeschlossen sein soll. Aktionäre profitieren derweil von einer um 8,2 Prozent erhöhten Quartalsdividende, die auf 0,8950 Dollar steigt. Es ist das zwölfte Jahr in Folge, in dem das Unternehmen die Ausschüttung anhebt.
An der Börse reagierte die Aktie verhalten und notiert aktuell bei 113,00 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 27,4 gilt das Papier technisch als überverkauft.
Der Vorstand bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr und erwartet einen bereinigten Gewinn zwischen 6,02 und 6,12 Dollar je Aktie. Das langfristige Ziel bleibt ein jährliches Wachstum von sieben bis neun Prozent. Am 12. Mai 2026 ist der Stichtag für die nächste Dividendenzahlung.
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