Der US-Verbindungsspezialist Amphenol hat am Mittwoch seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Der Umsatz schoss um 49 Prozent auf 6,44 Milliarden Dollar in die Höhe. Analysten hatten lediglich mit 6,12 Milliarden Dollar gerechnet. Beim Gewinn das gleiche Bild: 0,97 Dollar je Aktie (bereinigt) standen am Ende zu Buche, während im Vorjahresquartal nur 0,59 Dollar erreicht wurden.
Doch statt Jubelstürme gab es an der Börse eine eiskalte Dusche. Die Aktie brach im vorbörslichen Handel um 15 Prozent ein und notierte bei 141,77 Dollar. Ein Absturz, der auf den ersten Blick völlig irrational wirkt.
Was löste den Kurssturz aus?
Die Antwort liegt im Ausblick. Amphenol prognostiziert für das erste Quartal 2026 einen Gewinn zwischen 0,91 und 0,93 Dollar je Aktie bei Erlösen von 6,9 bis 7,0 Milliarden Dollar. Das klingt nach solidem Wachstum – und liegt sogar über den Analystenschätzungen von 0,90 Dollar je Aktie und 6,79 Milliarden Dollar Umsatz.
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Dennoch scheint der Markt enttäuscht. Offenbar hatten Investoren nach dem fulminanten Q4-Ergebnis auf noch ambitioniertere Ziele gehofft. Das Momentum aus dem Rekordquartal setzt sich im Ausblick nicht in gleichem Tempo fort. Die sequenzielle Wachstumsdynamik flacht ab – und das scheint für viele Anleger Grund genug gewesen zu sein, Gewinne mitzunehmen.
Gewinnsprung kann Erwartungen nicht erfüllen
Im Gesamtjahr verdoppelte Amphenol seinen Nettogewinn nahezu: 1,195 Milliarden Dollar standen am Ende zu Buche, verglichen mit 746,2 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz kletterte von 4,32 auf 6,44 Milliarden Dollar.
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Doch in einem Marktumfeld, das von KI-getriebenen Wachstumshoffnungen lebt, reicht selbst ein Rekordquartal nicht aus, wenn der Blick nach vorn nur moderat optimistisch ausfällt. Die Vorsicht des Managements bei der Prognose – explizit unter Vorbehalt aktueller Marktbedingungen und konstanter Wechselkurse – scheint als Signal der Unsicherheit interpretiert worden zu sein.
Der Kurseinbruch zeigt einmal mehr: An der Börse werden nicht die Zahlen von gestern gehandelt, sondern die Erwartungen von morgen.
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