Die Amrize-Aktie notiert aktuell bei 55,83 USD nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 56,76 USD. Der Baukonzern hat am 6. Januar 2026 die Übernahme von PB Materials Holdings verkündet – die erste Akquisition seit der Verselbständigung vor rund sechs Monaten. Analysten von Bernstein SocGen Group bestätigen ihr Kursziel von 70 USD, was einem Aufwärtspotenzial von 25 Prozent entspricht.
Strategischer Zugang zum Wachstumsmarkt
Mit der Transaktion sichert sich Amrize 26 Produktionsstandorte und Zuschlagstoffreserven für über 50 Jahre in Westtexas. PB Materials erwirtschaftet jährlich mehr als 180 Millionen USD und beschäftigt 340 Mitarbeiter. Das Unternehmen entstand aus dem Zusammenschluss der traditionsreichen Firmen Wallach Concrete, Highland Concrete und Crockett County Mining, die seit 1947 in der Region aktiv sind.
Der Deal stärkt Amrizes Position im fragmentierten Zuschlagstoffgeschäft, das laut den Analysten reif für Zukäufe ist. Bernstein SocGen schätzt, dass die Übernahme 2026 rund 1,1 Prozent anorganisches Wachstum und 2027 weitere 0,4 Prozent beisteuern wird. Die Transaktion soll bereits Anfang April abgeschlossen werden und gilt als gewinn- und cashflow-positiv.
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Bewertung bleibt sportlich
Mit einer Marktkapitalisierung von 30,65 Milliarden USD und einem KGV von 23,19 handelt die Aktie auf ambitioniertem Niveau. Der Kaufpreis für PB Materials wurde nicht genannt, liegt aber deutlich unter den Multiplikatoren großer Wettbewerber im Zuschlagstoffsektor. Analysten von RBC Capital haben kürzlich ihr Rating auf „Sector Perform“ gesenkt, das Kursziel aber auf 60 USD angehoben. Morgan Stanley erhöhte sein Ziel auf 61 USD.
Das Quartalsergebnis wird am 17. Februar 2026 erwartet. Amrize bleibt für Bernstein SocGen die Top-Empfehlung für 2026 – die Übernahme entkräfte Investorenbedenken bezüglich der M&A-Strategie. Mit über 1.000 Standorten in den USA und Kanada sowie Erlösen von 11,7 Milliarden USD im Jahr 2024 verfügt der Konzern über eine starke Ausgangsbasis.
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