ams-OSRAM baut den Konzern radikal um und setzt verstärkt auf das lukrative Geschäft mit Markenlizenzen. Das Ziel ist klar: Die traditionsreiche Marke OSRAM soll künftig stetige Erträge liefern, während das Unternehmen die teuren Produktionsrisiken auf Partner auslagert.
Heute meldete der Konzern einen wichtigen Erfolg für diese Strategie. Der chinesische Spezialist Eaglerise lizenziert ab April 2026 das OSRAM-Label für LED-Treiber in den Regionen Europa und Asien. Für ams-OSRAM bedeutet das planbare Einnahmen in einem margenschwachen Volumensegment, ohne selbst Fabriken auslasten zu müssen. Der Deal schließt nahtlos an eine auslaufende Vereinbarung an und ergänzt das 2025 gestartete Lizenzprogramm, das bereits Bereiche wie Batterien und Gesundheitsprodukte abdeckt.
Milliarden-Deals zur Entschuldung
Parallel dazu arbeitet das Management mit Hochdruck am Schuldenabbau. Der Verkauf der Sparte für Industrie- und Unterhaltungslampen an Ushio brachte zuletzt rund 114 Millionen Euro ein. Ein deutlich größerer Liquiditätsschub folgt im zweiten Quartal: Der 570 Millionen Euro schwere Verkauf des Sensorikgeschäfts an Infineon befindet sich in der finalen Phase. Gelingen diese Transaktionen, dürfte der Verschuldungsgrad wie geplant von zuletzt 3,3 auf etwa 2,5 sinken.
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Analysten bleiben vorsichtig
Die britische Investmentbank Barclays reagiert verhalten auf das schwierige Marktumfeld für Hardware-Hersteller. Analyst Simon Coles senkte das Kursziel leicht von 11 auf 10 Schweizer Franken, hält aber an der Einstufung „Equal Weight“ fest. Er verweist auf die volatile Konjunktur und Belastungen durch den starken US-Dollar sowie hohe Rohstoffpreise, die die kurzfristige Entwicklung bremsen könnten.
Am 7. Mai veröffentlicht ams-OSRAM die Zahlen zum ersten Quartal 2026. Anleger müssen sich auf einen Umsatzrückgang einstellen, der primär durch die Verkäufe einzelner Geschäftsteile bedingt ist. Gleichzeitig wird das Management neue Details zum Fortschritt des laufenden Effizienzprogramms „Simplify“ präsentieren.
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