Gleich vier Top-Manager von AN2 Therapeutics trennten sich Anfang Januar 2026 von Aktien des Biotech-Unternehmens. Die koordinierten Verkäufe am 5. und 6. Januar erfolgten zu Preisen zwischen 1,003 und 1,012 Dollar pro Aktie – und das hat einen besonderen Grund.
Insgesamt gaben die Führungskräfte Anteile im Wert von knapp 50.000 Dollar ab. CFO Lucy Day verkaufte 8.807 Aktien für 8.883 Dollar, Chief Strategy Officer Stephen David Prior trennte sich von 6.462 Papieren für 6.507 Dollar. Am heftigsten griff Chief Operating Officer Joshua M. Eizen zu: Er stieß 24.854 Aktien im Wert von rund 25.000 Dollar ab. Chief Development Officer Sanjay Chanda komplettierte die Verkaufswelle mit 9.251 Aktien für 9.332 Dollar.
Steuer-Zwang statt Panik-Verkauf?
Die offizielle Begründung klingt harmlos: Alle Transaktionen dienten der Deckung von Steuerverpflichtungen aus der Zuteilung von Restricted Stock Units, die am 1. Januar 2026 fällig wurden. Ein routinemäßiger Vorgang also? Nicht unbedingt beruhigend, wenn man die Bewertung des Unternehmens betrachtet.
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AN2 Therapeutics bringt gerade einmal eine Marktkapitalisierung von 29,32 Millionen Dollar auf die Waage. Der aktuelle Kurs von 1,10 Dollar liegt nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von einem Dollar – exakt dem Niveau, auf dem die Insider verkauften. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,5 signalisiert: Die Aktie notiert deutlich unter ihrem Buchwert.
Kooperation mit GSK als Hoffnungsschimmer?
Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: AN2 Therapeutics schloss eine Partnerschaft mit GSK zur Entwicklung neuer Tuberkulose-Therapien. Die Initiative erhält bereits im dritten Jahr Unterstützung von der Gates Foundation. Die Plattform des Unternehmens soll helfen, eine Krankheit zu bekämpfen, die über ein Viertel der Weltbevölkerung betrifft und jährlich mehr als 1,25 Millionen Tote fordert.
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Trotz dieser strategischen Fortschritte bleibt die finanzielle Lage angespannt: Mit einem Verlust von 1,13 Dollar je Aktie im vergangenen Jahr steht das Unternehmen tief in den roten Zahlen. Positiv zu vermerken ist lediglich die starke Liquiditätsposition mit einer Current Ratio von 9,33.
Für Anleger stellt sich die Frage: Reicht die GSK-Kooperation aus, um die Aktie aus ihrer Lethargie zu holen? Der koordinierte Insider-Verkauf – trotz steuerlicher Begründung – sendet jedenfalls kein Signal von überbordendem Vertrauen in eine baldige Trendwende.
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