Analog Devices Aktie: Dividenden-Plus!

Der Halbleiterhersteller übertrifft die Erwartungen mit einem Gewinnsprung von über 100 Prozent und kündigt eine deutliche Dividendensteigerung an. Die Aktie reagiert mit einem starken Kursanstieg.

Analog Devices Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinn mehr als verdoppelt im ersten Quartal
  • Dividende steigt um 11 Prozent auf 1,10 Dollar
  • Aktie legt im vorbörslichen Handel über 7,5% zu
  • Optimistische Prognose für das laufende Quartal

Der Chiphersteller Analog Devices hat heute mit überraschend starken Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 überzeugt – und legt beim Thema Aktionärsvergütung direkt nach. Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung von über 7,5 Prozent im vorbörslichen Handel.

Gewinn mehr als verdoppelt

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verdiente Analog Devices 830,82 Millionen Dollar oder 1,69 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum 2025 waren es lediglich 391,31 Millionen Dollar gewesen – eine Steigerung um mehr als 100 Prozent. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis bei 2,46 Dollar je Aktie. Auch beim Umsatz zeigt die Entwicklung klar nach oben: Mit 3,16 Milliarden Dollar verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 30,4 Prozent gegenüber den 2,42 Milliarden Dollar des Vorjahres.

Die Anleger honorieren diese Entwicklung deutlich. Im vorbörslichen Handel an der Nasdaq kletterte die Aktie auf 363 Dollar – ein Aufschlag von 25,49 Dollar oder 7,55 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Analog Devices?

Optimistischer Ausblick und höhere Dividende

Für das laufende zweite Quartal gibt sich Analog Devices selbstbewusst: Das Management rechnet mit einem bereinigten Gewinn zwischen 2,73 und 3,03 Dollar je Aktie bei Erlösen von 3,4 bis 3,6 Milliarden Dollar. Damit würde das Unternehmen seine Wachstumsdynamik fortsetzen.

Zeitgleich mit den Quartalszahlen verkündete der Vorstand eine kräftige Anhebung der vierteljährlichen Dividende um 11 Prozent auf 1,10 Dollar je Aktie. Die Ausschüttung erfolgt am 17. März 2026 an alle Aktionäre, die am 3. März im Aktienbuch stehen. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich damit eine Gesamtdividende von 4,40 Dollar je Aktie.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Analog Devices?

23 Jahre Dividendenwachstum

CEO Vincent Roche unterstrich die finanzielle Stärke des Unternehmens: „Wir haben 29 Jahre in Folge einen positiven freien Cashflow erwirtschaftet.“ Seit der Einführung des Kapitalrückführungsprogramms vor 23 Jahren habe Analog Devices über 32 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückgegeben – durch Dividenden und Aktienrückkäufe. Die jüngste Erhöhung markiert nun das 23. Jahr in Folge mit steigenden Dividendenzahlungen.

Mit einem Umsatz von über 11 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2025 und einer Marktkapitalisierung von 165,63 Milliarden Dollar gehört Analog Devices zu den Schwergewichten der Halbleiterbranche. Das Unternehmen konzentriert sich auf Technologien, die physische und digitale Welten verbinden – ein Segment mit starkem Wachstumspotenzial in Bereichen wie Rechenzentren, Automotive, Verteidigung und künstliche Intelligenz.

Analog Devices-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Analog Devices-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Analog Devices-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Analog Devices-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Analog Devices: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Analog Devices

Über Felix Baarz 1808 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.