Neue Explorationsergebnisse treiben die Aktie von Antimony Resources am Dienstag an. Das Kursplus von knapp vier Prozent auf 0,46 Euro folgt auf vielversprechende Analysen aus der South Zone des Bald-Hill-Projekts in New Brunswick.

38 Gesteinsproben aus einem Winter-Trenching-Programm erzielten einen durchschnittlichen Gehalt von 19,5 Prozent Antimon. Besonders hochwertige Einzelproben erreichten sogar 44,2 Prozent – ein deutlicher Sprung gegenüber der Main Zone mit ihren typischen drei bis vier Prozent.

Die South Zone liegt rund 900 Meter südlich des Hauptbereichs. Die neuen Daten deuten auf erheblich höhere Konzentrationen des kritischen Metalls im Gesamtprojekt hin.

Neues Bohrprogramm gestartet

Das Unternehmen hat bereits ein Folgeprogramm aufgelegt. Ziel ist es, die Ausdehnung und Geometrie der Vererzung in der South Zone genauer zu definieren. Das Bald-Hill-Projekt hält Antimony Resources über eine Optionsvereinbarung mit Globex Mining Enterprises.

Der Zeitpunkt ist günstig: Die globalen Antimon-Märkte stehen unter Druck. Exportbeschränkungen und sinkende Produktion in etablierten Förderregionen haben das für Verteidigungs- und Solarindustrie wichtige Metall auf Rekordniveau getrieben.

Volatiler Rückblick

Trotz des heutigen Plus notiert die Aktie 56 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 1,05 Euro. Auf Ein-Jahres-Sicht bleibt der Kurs trotzdem mit plus 609 Prozent im massiven Gewinn. Der RSI von 39 signalisiert aktuell keine Überhitzung mehr, die 200-Tage-Linie bei 0,44 Euro wird knapp gehalten.

Ein Technologievorsprung ist selten – und noch seltener auf Anhieb rentabel.