Antimony Resources treibt die Vorbereitungen für den anvisierten Abschluss seiner jüngsten Kapitalmaßnahme voran. Bis zum 21. Oktober 2026 soll die vermittlerfreie Privatplatzierung unter Dach und Fach sein, sofern die erforderlichen behördlichen Genehmigungen rechtzeitig vorliegen.

Mit dem geplanten Bruttoerlös von bis zu 3.000.000 C$ will das Unternehmen vor allem die Explorationsarbeiten auf dem Projekt Bald Hill fortführen und das allgemeine Betriebskapital stärken.

Für das Explorationsunternehmen markiert das Vorhaben einen weiteren Baustein, um die Aktivitäten im Feld ohne finanzielle Unterbrechungen voranzutreiben. Das frische Kapital soll sicherstellen, dass die anstehenden Arbeitsschritte zügig umgesetzt werden können.

Konditionen der neuen Einheiten

Die geplante Finanzierungsrunde umfasst die Ausgabe von bis zu 10.000.000 Einheiten zu einem Ausgabepreis von je 0,30 C$. Jede Einheit besteht dabei aus einer Stammaktie sowie einem halben Optionsschein. Ein ganzer Optionsschein berechtigt den Inhaber über einen Zeitraum von zwei Jahren zum Bezug einer weiteren Aktie zu einem Ausübungspreis von 0,50 C$.

Die Strukturierung über Einheiten mit Optionsschein-Komponente bietet den Investoren zusätzliche Hebelchancen bei künftigen Kurssteigerungen. Zugleich sichert sich die Gesellschaft damit die Möglichkeit auf künftige weitere Mittelzuflüsse, sollten die Optionsscheine während der zweijährigen Laufzeit tatsächlich ausgeübt werden.

Zusammenspiel mit bisherigen Finanzierungsschritten

Die Maßnahme ergänzt die zuvor bereits abgeschlossene Flow-through-Finanzierung. Aus dieser Platzierung flossen dem Unternehmen brutto 5.000.000 C$ durch die Ausgabe von 10.638.300 Aktien zu einem Preis von je 0,47 C$ zu. Die Mittel daraus sind zweckgebunden für die Exploration und Erschließung von Bald Hill reserviert.

Die Bohrprogramme vor Ort zielen darauf ab, bestehende Datenlücken in der sogenannten Main Zone zu schließen, um den Weg für eine erste Ressourcenschätzung des Projekts zu ebnen. Zu den nachgewiesenen Vererzungen zählten Abschnitte mit Gehalten von bis zu 21,45 Prozent Antimon, mit denen sich die hochgradige Mineralisierung weiter nach Süden in Richtung der Central Zone ausdehnen ließ.

Entwicklung am Kapitalmarkt

Gestern konnte sich die Aktie an den Handelsplätzen leicht stabilisieren und schloss bei 0,1905 Euro. Das entsprach einem moderaten Tagesgewinn von 1,6 Prozent. Kurz zuvor hatte das Papier ein neues 52-Wochen-Tief bei 0,1505 Euro markiert.

Bis zum avisierten Stichtag am 21. Oktober steht die Bestätigung der Zuteilungen und Genehmigungen im Fokus. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf dürfte bleiben, wie zügig das Unternehmen die finanzierten Bohrmeter in eine belastbare Ressourcenschätzung überführen kann.