Antimony Resources hat das unabhängige Ingenieurbüro SRK Consulting mit der Erstellung einer ersten offiziellen Mineralressourcenschätzung für das Projekt Bald Hill in der kanadischen Provinz New Brunswick beauftragt. Der Schritt markiert den Übergang von der reinen Exploration zur technischen Entwicklungsphase — ein wesentlicher Meilenstein im Bergbausektor.

Bohrprogramm liefert die Datenbasis

Parallel zur Beauftragung von SRK läuft ein 10.000-Meter-Definitionsbohrprogramm in der sogenannten Main Zone des Projekts. Ein Großteil der Bohrarbeiten ist bereits abgeschlossen, die verbleibenden Meter sollen im April 2026 niedergebracht werden. Ziel ist eine ausreichende Datendichte, um die Antimon-Mineralisierung präzise zu erfassen — bisherige Arbeiten identifizierten stibnithaltige Zonen mit Mächtigkeiten von durchschnittlich drei bis vier Metern.

Die finalen Assay-Ergebnisse der aktuellen Bohrphase erwartet das Management innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen. Diese Daten fließen anschließend in das geologische Modell von SRK ein.

Strategische Rohstoffposition als Rückenwind

Antimon gilt in zahlreichen Ländern als strategisch kritischer Rohstoff — gefragt in der Verteidigungsindustrie, bei Halbleitern und als Flammschutzmittel. Die globale Produktion ist stark auf wenige Länder konzentriert, was nordamerikanische Projekte wie Bald Hill in den Fokus rückt. Die vorhandene Infrastruktur in New Brunswick, darunter Straßenanbindung und Energieversorgung, gilt als logistischer Vorteil für eine mögliche spätere Minenentwicklung.

Eine NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung ersetzt spekulative Annahmen durch unabhängig geprüfte Daten — und schafft damit die Grundlage für künftige Wirtschaftlichkeitsstudien. Die Präsentation der ersten offiziellen Schätzung plant das Unternehmen im weiteren Verlauf des Jahres 2026.