Die kanadische Antimony Resources setzt ihre Erfolgsserie am Bald Hill-Projekt in New Brunswick fort. Die jüngsten Bohrergebnisse aus der Phase-2-Kampagne zeigen erneut hochgradige Antimon-Mineralisierung – und das in beeindruckender Konsistenz.
Zwischen 75% und 80% aller Bohrungen treffen auf bedeutende Antimon-Vorkommen. Das ist keine Zufallsquote, sondern ein starkes Indiz für ein robustes Lagerstättensystem. Die neuesten Assays für die Bohrlöcher BH-25-22 bis BH-25-31, veröffentlicht am 26. Januar 2026, bestätigen diesen Trend eindrucksvoll.
Gehalte, die überzeugen
Bohrloch BH-25-22 lieferte gleich mehrere mineralisierte Abschnitte. Herausragend: 5,10% Antimon über 4,0 Meter, 2,38% über 9,6 Meter und 6,79% über 2,3 Meter. Auch BH-25-26 steuerte solide 2,15% über 6,85 Meter bei.
Die sogenannten „Grade*Thickness“-Werte, ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Attraktivität, erreichen Spitzenwerte von bis zu 22,8. Das sind Zahlen, die aufhorchen lassen – besonders in einem Markt, der händeringend nach westlichen Antimon-Quellen sucht.
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Das Unternehmen hat 2025 insgesamt über 8.000 Meter gebohrt. Die Hauptzone erstreckt sich mittlerweile über 700 Meter Länge und reicht nachweislich bis in 400 Meter Tiefe. Hinzu kommen neu identifizierte Zonen im Süden und Westen des Konzessionsgebiets, darunter die Marcus Zone, die bei routinemäßigen Wegearbeiten entdeckt wurde.
Der Unterschied zum US-Benchmark
Während das Perpetua-Projekt in Idaho mit durchschnittlichen Gehalten im niedrigen einstelligen Prozentbereich operiert – teilweise unter 0,5% – bewegt sich Bald Hill in einer völlig anderen Liga. Die geschätzten Durchschnittsgehalte von 3-4% Antimon bedeuten: Weniger Gestein bewegen, weniger verarbeiten, niedrigere Kosten.
Das konzeptionelle Potenzial der Hauptzone liegt laut aktuellem NI 43-101-Bericht bei 2,7 Millionen Tonnen Material mit 3-4% Antimon. Das entspricht 81.000 bis 108.000 Tonnen enthaltenen Antimons – eine Verdopplung gegenüber der Schätzung von 2014. Erste Kostenschätzungen des Unternehmens bewegen sich im Bereich von 200-250 Millionen CAD. Zum Vergleich: Perpetua plant mit Investitionen im hohen dreistelligen Millionenbereich.
Vollfinanziert in Richtung Ressourcenschätzung
Ende 2025 sammelte Antimony Resources knapp 9,5 Millionen CAD ein. Damit ist das Unternehmen für ein aggressives 10.000-Meter-Bohrprogramm mit bis zu drei Anlagen gerüstet. CEO Jim Atkinson formuliert das Ziel klar: „Im Laufe des Jahres 2026 werden wir die Ressourcenberechnungen vorantreiben, die wir hoffentlich Ende 2026 oder Anfang 2027 abschließen können.“
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Parallel laufen bereits Gespräche mit Beratern über Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen. Die Provinz New Brunswick hat eine eigene „Critical Minerals Strategy“ ausgerufen und signalisiert aktive Unterstützung – ein nicht zu unterschätzender Vorteil in einem sonst oft zähen Genehmigungsprozess.
Geopolitischer Rückenwind
China kontrolliert über 70% der globalen Antimonproduktion. Die jüngsten Exportbeschränkungen haben die Preise auf Rekordhöhen getrieben und westliche Industrienationen unsanft an ihre Verwundbarkeit erinnert. Antimon ist unverzichtbar – für Flammschutzmittel, Batterien, Halbleiter und militärische Anwendungen.
In diesem Umfeld wird Bald Hill zu mehr als nur einem Explorationsprojekt. Es wird zu einer strategischen Option für eine unabhängigere westliche Versorgung. Die Kombination aus hohen Gehalten, kompaktem Lagerstättenkörper und politischer Unterstützung könnte Antimony Resources vom Junior-Explorer zum gefragten Rohstofflieferanten machen.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,67 CAD. Sollte die geplante Ressourcenschätzung die Erwartungen bestätigen, dürfte das einiges in Bewegung setzen.
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