Im südlichen New Brunswick laufen die Bohrer auf Hochtouren. Am 28. April endet die aktuelle Kampagne für Definitionsbohrungen von Antimony Resources am Bald Hill. Das markiert den Abschluss eines intensiven Feldprogramms. Nun rückt der nächste, weitaus wichtigere Schritt in den Fokus der Investoren.
Warten auf die ersten offiziellen Zahlen
Zwei Bohrgeräte arbeiten derzeit daran, die Hauptzone des Projekts nach Osten und Westen zu erweitern. Die gesammelten Gesteinsproben gehen direkt an ein Labor in Ontario. Diese finalen Daten fließen in die erste offizielle Ressourcenschätzung nach dem kanadischen NI 43-101-Standard ein. Das Beratungsunternehmen SRK Consulting bereitet den Bericht vor.
Das Management peilt eine Veröffentlichung für Ende April oder Anfang Mai an. Ein technischer Vorbericht skizziert bereits ein konzeptionelles Ziel von rund 2,7 Millionen Tonnen. Der erwartete Antimongehalt liegt dabei zwischen drei und vier Prozent.
Das dürfte spannend werden. Die Zone ist nach Norden, Süden und in die Tiefe offen. Das deutet auf weiteres Potenzial jenseits der ersten Schätzung hin. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Genehmigungsverfahren voran. Erste Umweltstudien laufen an, um den Weg für eine spätere Minenentwicklung zu ebnen.
Geopolitik stützt den Markt
Der makroökonomische Hintergrund liefert starken Rückenwind. Die USA und die Europäische Union stufen Antimon als kritischen Rohstoff ein. Bis Ende 2024 stammten fast 90 Prozent der weltweiten Produktion aus China, Russland und Tadschikistan.
Der Preis für das Metall spiegelt diese Abhängigkeit wider. Nach einem Höchststand von 60.000 US-Dollar pro Tonne notiert Antimon aktuell bei knapp 35.000 Dollar. Das ist noch immer ein Vielfaches des Preisniveaus von 2020.
Der jüngste Preisrückgang resultiert aus einer geopolitischen Atempause. Peking hat seine Exportbeschränkungen in Richtung USA vorübergehend ausgesetzt. Diese Ausnahmeregelung gilt bis Ende November 2026.
Aktie im Konsolidierungsmodus
An der Börse legten Anleger zuletzt eine Pause ein. Auf Wochensicht gab das Papier knapp fünf Prozent nach. Im Monatsvergleich steht ein Minus von rund zwölf Prozent auf der Anzeigetafel. Der Kurs entfernte sich damit deutlich vom Rekordhoch aus dem März.
Trotz der kurzfristigen Schwäche notiert die Aktie weiterhin weit über ihrer 200-Tage-Linie. Auf Jahressicht steht ein Plus von fast 150 Prozent zu Buche. Die Publikation des SRK-Berichts in den kommenden Wochen liefert nun die nächste harte Bewertungsgrundlage für das Bald-Hill-Projekt. Fällt die Ressourcenschätzung im anvisierten Rahmen aus, rückt die geplante Umweltverträglichkeitsprüfung als nächster operativer Schritt in den Mittelpunkt.
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