Antimony Resources: Bohrprogramm und strategische Offensive

Das Unternehmen startet ein umfassendes Explorationsprogramm am Bald Hill-Projekt in Kanada, das durch neue Zonenentdeckungen und eine solide Finanzierung unterstützt wird. Das Projekt gewinnt vor dem Hintergrund geopolitischer Abhängigkeiten an strategischer Bedeutung.

Antimony Resources Aktie
Kurz & knapp:
  • 10.000 Bohrmeter für Ressourcenschätzung geplant
  • Neue Mineralisierungszonen entdeckt und erweitert
  • Programm vollständig durch 10 Mio. CAD finanziert
  • Projekt in politisch stabiler Region gelegen

Das Explorationsprogramm nimmt Fahrt auf. Antimony Resources hat für 2026 ein umfassendes Bohrprogramm am Bald Hill-Projekt in New Brunswick angekündigt. 10.000 Bohrmeter sollen die Hauptzone nach Norden, Süden und in die Tiefe erweitern. Ziel ist eine ausreichende Bohrdichte für die erste Ressourcenschätzung – ein Meilenstein, der die Aktie auf eine neue Bewertungsgrundlage heben könnte.

Die bisherigen Zahlen lassen aufhorchen: 2,7 Millionen Tonnen Gestein mit Gehalten zwischen 3 und 4 Prozent Antimon entsprechen 80.000 bis 106.000 Tonnen enthaltenem Metall. Zum Vergleich: China produziert weltweit rund 60.000 Tonnen Antimon pro Jahr – und kontrolliert über 70 Prozent der globalen Förderung. Ein funktionierendes Projekt dieser Größenordnung in Nordamerika wäre ein strategischer Schachzug.

Neue Zonen im Visier

Während der Feldarbeiten stießen die Geologen auf zwei bislang unerforschte Mineralisierungszonen: Bald Hill South und die Marcus Zone. Letztere wurde erst während der Wegebauarbeiten entdeckt – praktisch unter dem Schnee. Massive Stibnit-Vorkommen, die noch nie systematisch erkundet wurden. Diese Entdeckungen deuten auf ein deutlich größeres mineralisches System hin als bisher angenommen.

Die Marcus Zone liegt westlich der Hauptzone und soll 2026 durch Grabungen und Bohrungen weiterentwickelt werden. Gleichzeitig plant das Unternehmen regionale Kartierungen und Bodenproben, um das gesamte Konzessionsgebiet systematisch zu erfassen. Das Projektgebiet wurde bereits mehr als verdoppelt – ein klares Signal, dass hier mehr im Boden liegt als die bisherigen 700 Meter Streichlänge der Hauptzone.

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Finanzierung steht

Ende November 2025 flossen 10 Millionen CAD in die Kasse. Damit ist das gesamte Programm für 2026 durchfinanziert. Keine Verwässerung in Sicht, keine Kapitalerhöhung unter Druck. Die Bohrungen können beginnen, sobald die Witterung es zulässt. Ganzjähriger Zugang ist gesichert – ein Vorteil, den nicht viele Projekte bieten.

Parallel dazu arbeitet das Unternehmen mit Beratern an der Ressourcenberechnung, die für Ende 2026 oder Anfang 2027 anvisiert wird. Gleichzeitig startet die Vorbereitung für Umweltprüfungen und Genehmigungsverfahren. Die Infrastruktur ist vorhanden: Highways queren das Gebiet, die Entfernung zu Sussex, Fredericton und St. John ist gering.

Geopolitischer Rückenwind

Antimon ist kein Metall, das man einfach substituieren kann. Flammschutzmittel, Halbleiter, Batterien, Munition – überall unverzichtbar. Und die Versorgungslage? Kritisch. Über 70 Prozent kommen aus China, weitere Mengen aus Russland und Tadschikistan. Westliche Industrienationen sind nahezu vollständig importabhängig.

Genau hier setzt Antimony Resources an. Ein hochgradiges Projekt in einer politisch stabilen Jurisdiktion, das potenziell einen signifikanten Beitrag zur westlichen Versorgungssicherheit leisten könnte. Die US-Administration hat Antimon längst auf die Liste kritischer Rohstoffe gesetzt. Exportkontrollen aus China verschärfen die Lage zusätzlich.

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Operative Dynamik

Seit Projektbeginn wurden über 13.800 Bohrmeter abgeschlossen. Die Hauptzone ist über 700 Meter Länge und bis zu 400 Meter Tiefe nachgewiesen – offen in alle Richtungen. Der Entdeckungsbohrer traf 4,51 Meter mit 11,7 Prozent Antimon, inklusive 2,29 Meter mit 20,9 Prozent. Solche Gehalte sind selten.

Die 3D-Modellierung wird aktuell mit den neuen Daten aktualisiert. Metallurgische Tests laufen parallel. CEO Jim Atkinson betonte, dass die regionale Arbeit auf dem Konzessionsgebiet außergewöhnliche Ergebnisse liefert. Stibnit-Findlinge und Aufschlüsse in zwei neuen Gebieten bestätigen: Das System ist größer als gedacht.

Bewertung mit Luft nach oben

Trotz des konzeptionellen Potenzials von über 100.000 Tonnen Antimon bewegt sich die Marktkapitalisierung noch auf einem Niveau, das primär Explorationsrisiken einpreist. Die Aktie hat sich in den vergangenen sechs Monaten verdreifacht – ein technischer Ausbruch über das alte Hoch bei 0,76 CAD scheint greifbar.

Sollte die Ressourcenschätzung die bisherigen Annahmen bestätigen oder übertreffen, könnte sich die Wahrnehmung fundamental ändern. Projekte mit strategischer Relevanz in sicheren Jurisdiktionen handeln nicht mehr nur nach geologischem Potenzial – sie werden zu politischen Assets.

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