Apellis Aktie: Business-Update aktuell

Mehrere Führungskräfte von Apellis Pharmaceuticals haben Aktien verkauft, nachdem die vorläufigen Umsatzerwartungen für 2025 verfehlt wurden. Analysten bewerten die Lage gespalten.

Apellis Aktie
Kurz & knapp:
  • Verkäufe mehrerer Top-Manager im Januar 2026
  • Vorläufige Umsatzzahlen verfehlen Analystenerwartungen
  • Gespaltene Analystenmeinungen nach Quartalsupdate
  • Neues Nierenmedikament Empaveli als Hoffnungsträger

Bei Apellis Pharmaceuticals haben gleich mehrere Top-Manager am 20. Januar 2026 Aktien im Wert von insgesamt rund 257.000 Dollar verkauft. CEO Cedric Francois trennte sich von 8.182 Aktien zum Preis von 19,79 Dollar je Papier – Erlös: 161.945 Dollar. Auch Chief Medical Officer Caroline Baumal, Chief Technical Officer Nur Nicholson und VP James Chopas verkauften Anteile zu identischen Kursen.

Die Verkäufe erfolgten offiziell zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Freigabe von Restricted Stock Units am 16. Januar 2026. Solche Transaktionen sind bei der Ausübung von Aktienoptionen grundsätzlich üblich – doch das Timing gibt zu denken.

Umsatzzahlen enttäuschen Analysten

Der koordinierte Insider-Verkauf fällt in eine heikle Phase: Die vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 verfehlten die Erwartungen. Apellis meldete Produkterlöse von 689 Millionen Dollar – davon 587 Millionen aus dem Augenmedikament Syfovre und 102 Millionen aus Empaveli. Goldman Sachs hatte mit 692 Millionen gerechnet, der FactSet-Konsens lag bei 698 Millionen.

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Die Reaktion der Analysten fiel gespalten aus. Goldman Sachs bekräftigte seine Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von 19 Dollar und verwies auf die Umsatzverfehlung. Auch Needham zeigte sich skeptisch und senkte das Kursziel von 29 auf 28 Dollar – die schwächelnde Wachstumsdynamik von Syfovre bereitet Sorgen.

Empaveli wird zum Hoffnungsträger

Ganz anders sieht es BofA Securities: Die Bank stufte Apellis von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch. Der Grund? Das enorme kommerzielle Potenzial von Empaveli bei seltenen Nierenerkrankungen. Seit der Zulassung wurden bereits 267 neue Patientenformulare für die Behandlung von C3G/IC-MPGN eingereicht – ein Zeichen für starke frühe Akzeptanz.

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Cantor Fitzgerald bleibt ebenfalls optimistisch und hält an der „Übergewichten“-Einstufung fest. Allerdings wurde das Kursziel von 39 auf 35 Dollar gesenkt. Immerhin: Empaveli schlägt sich im direkten Vergleich besser als das Konkurrenzprodukt Fabhalta.

Die Aktie notiert aktuell bei 20,95 Dollar – knapp über dem Verkaufspreis der Insider. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,65 Milliarden Dollar und einem Umsatzplus von 42,11 Prozent im vergangenen Jahr zeigt Apellis durchwachsene Signale. Klarheit könnte die Zahlenvorlage am 4. März 2026 bringen.

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