Apex Critical Metals treibt sein Rift-Projekt im US-Bundesstaat Nebraska voran. Ein neuer technischer Bericht bestätigt nun signifikante Fortschritte bei der Exploration strategischer Metalle. Die Entdeckung einer neuen Zone könnte die Bewertung des Projekts grundlegend verändern.

Neue Zone mit hohem Potenzial

Die Bohrungen im Jahr 2026 lieferten handfeste Ergebnisse. Das Team erweiterte die bekannte „Trinity Zone“ um rund 380 Meter. Parallel dazu stießen die Geologen auf eine tiefere Schicht, die sie „Neo Zone“ nennen.

Diese neue Entdeckung weist hohe Konzentrationen an Neodym und Praseodym auf. Die Verteilung dieser begehrten Seltenen Erden liegt zwischen 30 und 50 Prozent. Das stärkt die Aussicht auf eine wirtschaftlich attraktive Lagerstätte.

Millionen-Finanzierung für Bohrprogramm

Um die Entwicklung zu beschleunigen, hat sich das Unternehmen frisches Kapital gesichert. Eine kürzlich abgeschlossene Finanzierung brachte 15 Millionen US-Dollar ein. Mit diesen Mitteln will Apex das laufende Bohrprogramm massiv ausbauen.

Für das Gesamtjahr 2026 plant das Management insgesamt 22.000 bis 25.000 Bohrmeter. Das Ziel ist klar definiert: Eine erste offizielle Ressourcenschätzung soll im ersten Quartal 2027 vorliegen.

Aktie kämpft mit Volatilität

An der Börse spiegelt sich die spekulative Natur des Sektors wider. Der Aktienkurs schloss am Mittwoch bei 1,00 Euro. Damit liegt das Papier zwar über 100 Prozent höher als vor einem Jahr.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,00 Euro ist der Kurs jedoch weit entfernt. In den letzten 30 Tagen verlor die Aktie rund 13 Prozent an Wert. Die nächsten Schritte konzentrieren sich nun auf metallurgische Tests.

Die kommenden Monate stehen im Zeichen der Datenanalyse. Neben den Bohrungen laufen bereits erste Vorarbeiten zur Aufbereitung des Erzes. Ein Erfolg bei diesen Tests wäre die Voraussetzung für die geplante Ressourcenschätzung Anfang 2027.