Mit neuen Analyseergebnissen aus dem US-Bundesstaat Nebraska meldet Apex Critical Metals einen operativen Bohrerfolg. Westliche Erweiterungsbohrungen auf dem Seltene-Erden-Projekt Rift dehnten die sogenannte Trinity-Zone um rund 200 Meter nach Westen aus. An den Handelsplätzen reagierte der Titel mit einem leichten Anstieg von 1,5 Prozent auf 0,8100 Euro.
Hohe Gehalte im westlichen Zielgebiet
Im Zentrum der Veröffentlichung stehen zwei Bohrungen im westlichen Sektor des Projekts. Das Bohrloch RIFT26-024 durchteufte 3,55 Prozent Seltenerdoxide (REO) über eine Bohrkernlänge von 116,0 Metern. Darin enthalten war ein hochgradiger Abschnitt von 4,75 Prozent REO über 22,9 Meter.
Bohrung RIFT26-022 bestätigte diese Ausdehnung mit 2,35 Prozent REO über eine Gesamtlänge von 171,5 Metern. Auch hier hob das Unternehmen einen reicheren Kernbereich hervor, der 4,07 Prozent über 37,0 Meter aufwies. Die gemeldeten Distanzen beziehen sich auf die Bohrkernlängen, da verlässliche Angaben zu den wahren Mächtigkeiten bislang noch ausstehen.
Die neuen Daten untermauern das geologische Modell, wonach die Zone entlang der Westflanke eine substanzielle Mächtigkeit besitzt. Das Unternehmen sieht in den breiten Abschnitten einen Hinweis auf einen zusammenhängenden höhergradigen Kern, der sich westlich an die früheren Bohrungen anschließt.
Südliche Bohrungen und Projektfahrplan
Weniger intensiv fiel die Mineralisierung an den südlichen Rändern aus. Die Bohrungen RIFT26-020, RIFT26-021 und RIFT26-023 lieferten zwar durchgehende Abschnitte zwischen 1,37 und 1,82 Prozent REO, blieben jedoch hinter den westlichen Spitzenwerten zurück. Zudem stellten die Geologen in den beiden südlichsten Löchern eine merklich schwächere Hämatit-Alteration fest.
Die bisher nachgewiesene Struktur erstreckt sich über eine Streichlänge von rund 500 Metern in Nord-Süd-Richtung. Entlang des westlichen Einfallens ist die Mineralisierung nun über mehr als 300 Meter belegt.
Mit den jüngsten Daten liegen die Laboranalysen für 24 von insgesamt 37 niedergebrachten Löchern des laufenden Programms vor. Für 13 weitere Bohrlöcher mit zusammen etwa 8.000 Metern Bohrlänge stehen die Laborbefunde noch aus. Das Unternehmen beabsichtigt, die Bohraktivitäten bis weit in das vierte Quartal 2026 fortzusetzen. Ein erstes Mineralressourcenmodell für das Projekt ist für das Ende des ersten Quartals 2027 anvisiert.
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