Apple zieht zum Monatswechsel weiter institutionelles Kapital an. Der Konzern profitiert von einer starken Quartalsbilanz und einer technisch weiter intakten Aufwärtsbewegung. Der Kurs schloss zuletzt bei 267,35 Euro und liegt damit nur hauchdünn unter dem 52-Wochen-Hoch von 268,30 Euro.
Große Adressen greifen zu
Robertson Stephens Wealth Management hat die Position in Apple im Mai deutlich ausgebaut. Der Vermögensverwalter erhöhte den Bestand um 23,9 Prozent und kaufte 98.421 weitere Aktien. Damit kommt das Paket auf 509.692 Aktien im Wert von rund 138,6 Millionen Dollar.
Besonders auffällig ist die Gewichtung. Apple macht nun etwa 3,6 Prozent des Portfolios aus. Das spricht für hohe Überzeugung bei einem Titel, der ohnehin zu den meistbeachteten Standardwerten am Markt zählt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Zahlen stützen die Bewertung
Auch die jüngsten Geschäftszahlen geben dem Kurs Rückhalt. Apple verdiente je Aktie 2,01 Dollar und lag damit über der Erwartung von 1,95 Dollar. Der Umsatz stieg auf 111,18 Milliarden Dollar, ein Plus von 16,6 Prozent.
Treiber war vor allem das Service-Geschäft. Der Bereich erreichte mit 30,98 Milliarden Dollar einen neuen Höchststand. Dazu kommt die riesige installierte Basis von 2,5 Milliarden Geräten, die weiter für wiederkehrende Erlöse sorgt.
Chartbild bleibt freundlich
Auch technisch sieht das Bild robust aus. Der 5-Tage-Durchschnitt liegt bei 310,77 Dollar, der 50-Tage-Durchschnitt bei 308,06 Dollar. Der RSI steht bei 57,23 und signalisiert weiter Kaufinteresse, ohne dass der Titel klar überkauft wirkt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Die Aktie hat sich in den vergangenen 30 Tagen um 15,54 Prozent verbessert. Auf Jahressicht steht ein Plus von 52,68 Prozent. Der Schlusskurs liegt zudem klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 226,25 Euro. Das ist ein solides Signal für den mittelfristigen Trend.
Was im Juni wichtig wird
Der Markt blickt nun auf mögliche Impulse im Juni. Im Fokus stehen neue Nachrichten zu Geräte-Ökosystemen und KI-Software. Solche Themen könnten eine frische Upgrade-Welle auslösen, wenn Apple konkrete Schritte liefert.
Hinzu kommt die Kapitalrückführung. Das Unternehmen hat ein Aktienrückkaufprogramm über 100 Milliarden Dollar autorisiert und die Quartalsdividende um 4 Prozent angehoben. Mit einer Nettomarge von 27,15 Prozent und einer Eigenkapitalrendite von 146,69 Prozent bleibt Apple zum Start in den Sommer finanziell extrem stark aufgestellt.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 31. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


