Die Apple-Aktie gerät unter Druck. Während der iPhone-Konzern an der Börse erstmals seit sechs Jahren seinen Platz an der Sonne räumen muss, bahnt sich hinter den Kulissen ein Milliarden-Deal an, der es in sich hat.
Am Mittwoch rutschte die Marktkapitalisierung von Apple auf 3,86 Billionen US-Dollar – Alphabet schob sich mit 3,89 Billionen Dollar knapp vorbei. Der Aktienkurs verlor 0,8 Prozent. Der Google-Konzern profitiert vom KI-Boom und legte im vergangenen Jahr um satte 64 Prozent zu. Apple hingegen kämpft mit Gegenwind.
Kreditkarten-Deal wird zur Belastung
JPMorgan Chase übernimmt die Apple Card von Goldman Sachs. Das klingt zunächst nach einer simplen Neubesetzung. Doch die Zahlen offenbaren eine andere Realität: Die Großbank muss im vierten Quartal 2025 eine Risikovorsorge von 2,2 Milliarden Dollar bilden. Der Grund? Über 20 Milliarden Dollar an Kreditkartensalden, die auf die Chase-Plattform übertragen werden.
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Die Transition soll etwa 24 Monate dauern und steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Für Apple-Card-Nutzer ändert sich oberflächlich wenig: Mastercard bleibt das Zahlungsnetzwerk, die beworbenen Features wie bis zu drei Prozent Cashback bleiben erhalten. Doch die gigantische Risikovorsorge von JPMorgan spricht Bände über die tatsächliche Qualität des Kreditportfolios.
China-Karte könnte noch stechen
Während Apple an einer Börsenfront schwächelt, könnte sich an anderer Stelle eine Chance auftun. Bloomberg berichtet, dass China noch in diesem Quartal den Kauf von Nvidia-H200-Chips freigeben könnte. Das betrifft zwar primär Nvidia, doch Apple konkurriert zunehmend im KI-Bereich – und chinesische Beschränkungen für US-Tech-Produkte trafen in der Vergangenheit auch den iPhone-Konzern hart.
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Ähnliche Regelungen wie bei Micron-Speicherchips oder Apple-Geräten selbst könnten greifen: Käufe für kommerzielle Nutzung erlaubt, militärische Anwendungen und sensible Regierungsbehörden ausgeschlossen. Sollte sich das regulatorische Klima in China tatsächlich aufhellen, könnte das mittelbar auch Apple zugutekommen.
Touchscreen-Macbooks als Hoffnungsträger?
Derweil munkelt die Gerüchteküche: Apple soll an einem Macbook mit Touchscreen arbeiten, das noch 2026 auf den Markt kommen könnte. Jahrelang hatte sich der Konzern gegen solche Geräte gewehrt und sie als unhandlich bezeichnet. Ein Kurswechsel wäre bemerkenswert – und könnte ein Signal dafür sein, dass Apple dringend neue Impulse braucht.
Der Tech-Gigant steht an einem Scheideweg. Die Börse hat ihm die Pole Position genommen, ein Milliarden-Kreditrisiko kommt auf ihn zu, und die Konkurrenz im KI-Rennen zieht davon. Bleibt die Frage: Reichen neue Produktideen, um das Blatt zu wenden?
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