Apple zieht die nächste große Schraube im Mac-Portfolio an: Neue MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modelle mit M5-Chips sollen nicht nur schneller werden, sondern vor allem für KI-Aufgaben spürbar mehr Leistung liefern. Gleichzeitig steigen die Preise – und zwar über die gesamte Linie. Wie gut lässt sich ein teureres Upgrade in einem zuletzt schwächeren Mac-Markt verkaufen?
Mehr Leistung – und höhere Einstiegspreise
Mit den neuen Modellen hebt Apple die Preislatte an. Das 13-Zoll MacBook Air startet nun bei 1.099 US-Dollar, 100 Dollar mehr als zuvor. Das 15-Zoll-Modell beginnt bei 1.299 Dollar. Dafür verdoppelt Apple den Basisspeicher beim Air auf 512 GB und verweist auf schnellere SSDs mit doppelten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.
Auch beim MacBook Pro verschiebt Apple die Struktur nach oben: Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro startet bei 2.199 Dollar. Das 16-Zoll-Modell mit M5 Max kostet in der Basis 3.899 Dollar – ein Plus von 400 Dollar. Beim Speicher legt Apple ebenfalls nach: 1 TB beim M5 Pro, 2 TB beim M5 Max. Vorbestellungen starten heute (4. März), die Auslieferung ist ab dem 11. März in 33 Ländern geplant.
KI als Verkaufsargument – nach schwächerem Mac-Quartal
Apple positioniert die M5-Generation ausdrücklich als KI-Plattform. Laut Unternehmen soll die neue 10‑Kern-CPU- und GPU-Architektur KI-Workloads bis zu viermal schneller bewältigen als der M4-Vorgänger. Das ist kein Zufall: Gerade beim Mac gab es zuletzt Gegenwind.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Im wichtigen Holiday-Quartal setzte die Mac-Sparte 8,39 Milliarden US-Dollar um – unter den erwarteten 9 Milliarden – und lag damit 6,7% unter dem Vorjahreswert. Der Konzern insgesamt stand dagegen deutlich stabiler da: 143,76 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2,84 US-Dollar Gewinn je Aktie. Besonders das iPhone trug – mit 85,3 Milliarden US-Dollar Umsatz und plus 23% zum Vorjahr. Für das laufende März-Quartal stellt das Management ein Umsatzwachstum von 13% bis 16% in Aussicht.
Unterm Strich wirkt das M5-Update wie der Versuch, den Mac wieder stärker über klare Mehrwerte zu verkaufen – Leistung, Speicher und „KI-Tauglichkeit“ – auch wenn das für Kunden zunächst teurer wird.
Analysten bleiben uneins
An der Wall Street fällt das Echo gemischt aus. Evercore ISI bleibt bei „Outperform“ und einem Kursziel von 330 US-Dollar für 2026. Als Treiber nennt die Bank unter anderem einen sich aufbauenden iPhone‑17‑Zyklus sowie normalisierte Investitionsausgaben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Barclays dagegen erhöhte zwar das Kursziel von 239 auf 248 US-Dollar, hält aber am „Underweight“-Votum fest. Insgesamt liegt der Marktkonsens laut Ausgangstext bei „Moderate Buy“.
An der Börse zeigte sich zuletzt wenig Euphorie: Der Schlusskurs von gestern (Dienstag) lag bei 226,95 Euro, auf 7-Tage-Sicht steht ein Minus von 2,30%. Damit bleibt die Aktie zwar in Reichweite ihres mittelfristigen Trends, aber kurzfristig unter leichtem Druck.
Am 11. März startet die Auslieferung der neuen M5-MacBooks – dann wird sich im Handel schnell zeigen, ob die Kombination aus KI-Fokus, mehr Basisspeicher und höheren Preisen die Nachfrage tatsächlich anschiebt oder ob der Mac-Bereich noch länger Anlauf braucht.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 4. März liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


