Die Apple-Aktie zeigt sich am Mittwoch nahezu unverändert bei 271,66 Dollar, nachdem das Papier am Vortag noch deutlich um 2,24 Prozent auf 272,14 Dollar zugelegt hatte. Der iPhone-Konzern bricht mit einer langjährigen Tradition und kündigt für Anfang März gleich fünf neue Produkte an – allerdings ohne die übliche große Keynote.
Gestaffelte Ankündigungen statt klassischer Show
Statt einer großen Bühnenshow setzt Apple dieses Mal auf gestaffelte Pressemitteilungen über drei Tage hinweg, beginnend am 2. März. Bloomberg-Redakteur Mark Gurman zufolge umfasst die Produktpalette ein 12,9-Zoll-MacBook mit A18 Pro-Chip als preiswerte Einstiegsoption sowie das iPhone 17e mit A19-Chip und hauseigenem C1X-Modem. Dazu kommen ein M4-betriebenes iPad Air, das iPad 12 sowie MacBook Air und MacBook Pro mit M5-Chips. Ergänzt wird das Aufgebot durch zwei neue Studio-Displays.
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Am 4. März finden begleitende Events in New York, London und Shanghai statt – eine globale Marketingoffensive, die gezielt verschiedene Zeitzonen abdeckt. Die ungewöhnliche Strategie markiert einen deutlichen Bruch mit der traditionellen Produktvorstellung des Konzerns.
Software-Updates und KI-Ambitionen
Parallel zur Hardware-Offensive veröffentlichte Apple die erste Beta-Version von iOS 26.4. Die neue Version bringt Video-Streaming in der Podcast-App, Playlist-Erstellung per Text in Apple Music und RCS-Verschlüsselung für Nachrichten an Android-Nutzer. Zudem wurde der Diebstahlschutz verbessert. Die finale Version wird Ende März oder Anfang April erwartet.
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Interessant für die längerfristige Strategie: Apple arbeitet an mehreren neuen KI-Produkten mit integrierten Kameras, die auf der Visual Intelligence-Funktion basieren. Diese Bilderkennungs-KI soll verschiedene Geräte befähigen, visuelle Informationen zu analysieren und kontextbezogene Aktionen auszuführen. Auch bei den Notebooks könnte sich etwas tun – Gurman berichtet, dass noch im Herbst erstmals ein MacBook Pro mit Touchscreen auf den Markt kommen könnte, ausgestattet mit OLED-Display.
Britische Regierung im Fokus
Abseits der Produktneuheiten sorgt eine andere Entwicklung für Aufsehen: Zwei US-Kongressabgeordnete, Jim Jordan und Brian Mast, fordern eine Aufklärung der britischen Regierung über einen zurückgezogenen Bescheid zur Schaffung einer Hintertür in Apples verschlüsselten Nutzerdaten. Die Parlamentarier wollen bis zum 11. März ein Briefing zur sogenannten Technical Capability Notice, die Großbritannien an Apple ausgestellt hatte. Apple hatte den Bescheid vor dem UK Investigatory Powers Tribunal angefochten – das Unternehmen betont, niemals solche Zugänge in seine verschlüsselten Dienste oder Geräte einzubauen.
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