Applied Digital steht vor einer wegweisenden Woche. Wenn das Unternehmen am 8. April seine Quartalszahlen vorlegt, geht es um mehr als nur nackte Zahlen: Anleger wollen sehen, ob die massiven Investitionen in KI-Rechenzentren endlich in stabilen Mieterträgen münden.
Volatilität vor den Zahlen
Die Aktie konnte zuletzt eine Erholung von rund 15,5 % verzeichnen, nachdem sie im März mit einem Minus von fast 25 % den schwächsten Monat des vergangenen Jahres erlebte. Diese Schwankungen wurden unter anderem durch den Ausstieg von Nvidia befeuert. Der Hardware-Riese hatte seine Beteiligung in Höhe von 177 Millionen Dollar im Februar abgestoßen, was kurzzeitig für Verkaufsdruck im gesamten Sektor für digitale Infrastruktur sorgte.
Trotz der Unruhe bleibt das Analystenlager optimistisch. Aktuell halten zwölf Experten die Aktie auf „Buy“ oder höher, wobei das durchschnittliche Kursziel bei etwa 45,27 Dollar liegt. Dies signalisiert ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau.
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Milliarden für den Netzausbau
Das Unternehmen verfolgt eine aggressive Expansionsstrategie im Bereich High-Performance Computing (HPC). Im März sicherte sich Applied Digital durch die Ausgabe besicherter Anleihen frisches Kapital in Höhe von 2,15 Milliarden Dollar. Diese Mittel sind für den Ausbau des Standorts Polaris Forge 2 in North Dakota vorgesehen, wo die Kapazität um 200 Megawatt erweitert werden soll.
Allerdings treibt diese Finanzierung die Verschuldung deutlich nach oben. Zusammen mit den bestehenden Verbindlichkeiten belaufen sich die Gesamtschulden nun auf rund 4,75 Milliarden Dollar, denen ein Barbestand von etwa 2,3 Milliarden Dollar gegenübersteht. Marktbeobachter achten nun verstärkt darauf, wie die langfristigen Verträge mit Partnern wie Oracle und CoreWeave diesen Kapitalbedarf über das nächste Jahrzehnt decken können.
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Fokus auf Mieteinnahmen
Für das dritte Quartal liegt die durchschnittliche Umsatzschätzung bei 78,47 Millionen Dollar. Im Fokus steht dabei die Qualität der Erlöse. Während das Vorquartal noch durch eine hohe Einmalzahlung von 73 Millionen Dollar von CoreWeave verzerrt wurde, müssen nun die wiederkehrenden Mieteinnahmen aus den Polaris-Forge-Anlagen das Wachstum tragen.
Am 8. April wird sich zeigen, wie schnell Applied Digital den Übergang vom Projektgeschäft hin zu einem skalierbaren Hosting-Provider für KI-Infrastruktur vollzieht. Die Balance zwischen dem hohen Verschuldungsgrad und dem operativen Cashflow bleibt das zentrale Kriterium für die weitere Bewertung.
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