NdPr-Oxid-Preise über 100 US-Dollar pro Kilogramm, rund 90 Prozent der Projektfinanzierung gesichert — für Arafura Rare Earths verdichten sich die Rahmenbedingungen kurz vor der finalen Investitionsentscheidung (FID) für das Nolans-Projekt im zweiten Quartal 2026.
NdPr-Rally als Rückenwind
Hinter dem Preisanstieg steckt struktureller Druck. China kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten NdPr-Produktion und hält seit April 2025 Exportbeschränkungen aufrecht. Gleichzeitig wächst die Nachfrage — getrieben von Robotik und künstlicher Intelligenz. Das Ergebnis: NdPr-Preise haben sich seit Jahresbeginn um mehr als 40 Prozent verteuert und erreichen Mehrjahreshochs.
Für Arafura verbessert das die Verhandlungsposition bei noch offenen Lieferverträgen. Rund 500 Tonnen der geplanten Jahreskapazität sind noch nicht unter Vertrag. Gespräche mit europäischen Abnehmern laufen. Das Nolans-Projekt soll ab der zweiten Hälfte 2029 jährlich 4.440 Tonnen Pr-Nd-Oxid liefern — etwa vier Prozent des weltweiten Angebots. Mit Siemens Gamesa besteht bereits ein verbindlicher Liefervertrag für NdPr-Oxid zur Produktion von Permanentmagneten für Offshore-Windturbinen im deutschen Cuxhaven.
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Finanzierungspaket fast vollständig
Die Kapitalstruktur für die FID steht weitgehend. Basis ist eine im vierten Quartal 2025 abgeschlossene Eigenkapitalerhöhung über 481 Millionen US-Dollar sowie ein verbindliches Term Sheet mit dem australischen National Reconstruction Fund Corporation über 200 Millionen US-Dollar in Wandelanleihen.
Neu hinzugekommen sind Eigenkapitalbeteiligungen der deutschen KfW (rund 84 Millionen australische Dollar) und der Export Finance Australia (rund 146 Millionen australische Dollar). Zusammen mit bestehenden Zusagen summiert sich das Finanzierungspaket auf 911 Millionen US-Dollar. Noch ausstehend sind rund 134 Millionen US-Dollar an Eigenkapital.
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Bedingungen und Zeitplan
Die neuen Finanzierungsvereinbarungen sind noch nicht bedingungslos wirksam. Sie bedürfen der Zustimmung der Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung sowie regulatorischer Genehmigungen. Werden diese Bedingungen nicht bis zum 1. Dezember 2026 erfüllt, können die Vereinbarungen verfallen.
Parallel arbeitet Arafura an der Ernennung von Hatch als bevorzugtem EPCM-Auftragnehmer. Nach einer positiven FID plant das Unternehmen eine Bauphase von drei bis vier Jahren — Produktionsbeginn wäre demnach um 2032.
Die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen rund 18 Prozent zugelegt, auf Jahressicht sogar knapp 94 Prozent. Zum Vergleich: Über drei Jahre liegt die Gesamtrendite noch bei minus 37,5 Prozent — ein Hinweis darauf, wie lange der Weg bis hierher war. Mit einer schuldenfreien Bilanz und einem Kassenbestand von 571 Millionen australischen Dollar per Dezember 2025 geht Arafura mit solider Liquidität in die entscheidende Phase.
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