Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein. NdPr-Oxid hat zuletzt die Marke von 100 US-Dollar pro Kilogramm überschritten — und Arafura Rare Earths steht kurz vor der finalen Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt. Beides trifft im zweiten Quartal 2026 aufeinander.
Preisrückenwind durch China-Restriktionen
Der Anstieg der NdPr-Preise ist kein Zufall. China kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten Produktion und hält seit April 2025 Exportbeschränkungen aufrecht. Das knappe Angebot trifft auf wachsende Nachfrage aus der Robotik- und KI-Branche — eine Kombination, die die Preise auf Mehrjahreshochs getrieben hat.
Für Arafura verbessert das die Verhandlungsposition bei noch ausstehenden Abnahmeabkommen. Rund 500 Tonnen der jährlichen Produktionskapazität sind noch nicht vertraglich gebunden, Gespräche mit europäischen Abnehmern laufen.
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Finanzierung fast vollständig, Aktionäre stimmen ab
Das Eigenkapitalpaket summiert sich inzwischen auf 911 Millionen australische Dollar — inklusive der jüngsten Zusagen von KfW und Export Finance Australia. Hinzu kommen 571 Millionen Dollar in liquiden Mitteln zum Stand Dezember 2025, bei einer schuldenfreien Bilanz.
Ein wichtiges strukturelles Detail: KfW erhält im Zuge seines Engagements einen festen Sitz im Board of Directors. Das unterstreicht, dass die Beteiligung über eine reine Kapitalspritze hinausgeht. Arafura hat bereits bindende Abnahmeverträge mit Hyundai, Kia und Siemens Gamesa — Letzteres bezieht NdPr-Oxid für die Produktion von Permanentmagneten für Offshore-Windturbinen im deutschen Cuxhaven.
Der unmittelbare nächste Schritt ist die Aktionärsabstimmung über die neuen Kapitalmaßnahmen. Werden die Bedingungen nicht bis zum 1. Dezember 2026 erfüllt, verfallen die Vereinbarungen. Bei positivem Verlauf plant Arafura eine Bauzeit von drei bis vier Jahren — Produktionsbeginn wäre demnach um 2032, mit einer Jahreskapazität von 4.440 Tonnen NdPr-Oxid über eine Projektlaufzeit von 38 Jahren.
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