Für Arafura Rare Earths rückt der Tag der Wahrheit näher. Bis Ende März will das Unternehmen die letzten verbindlichen Abnahmeverträge für sein Nolans-Projekt unter Dach und Fach bringen. Ausgerechnet jetzt gibt der Preis für das Hauptprodukt Praseodym-Neodym (NdPr) deutlich nach und sorgt für eine unerwartete Hürde auf dem Weg zur finalen Investitionsentscheidung.
Rücksetzer nach Preisrally
Noch Anfang März kannte der Preis für NdPr-Oxid nur eine Richtung. Getrieben von der Sorge vor globalen Engpässen kletterte der Kurs seit Jahresbeginn um rund 105 Prozent auf in der Spitze 108,64 US-Dollar pro Kilogramm. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Analysten von Shanghai Metals Market verweisen auf eine schwächere Nachfrage der weiterverarbeitenden Industrie im März. Käufer halten sich aktuell mit neuen Anfragen spürbar zurück.
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Das Timing dieses Preisrückgangs ist brisant. Bis Ende dieses Monats sollen die restlichen Abnahmeverträge stehen, um die finale Investitionsentscheidung (FID) im zweiten Quartal abzusichern. Bisherige Zusagen von Hyundai/Kia und Siemens Gamesa bilden das Fundament. Finanziell sieht sich Arafura für das 1,6 Milliarden US-Dollar schwere Nolans-Projekt zu 90 Prozent gerüstet. Eine Lücke von rund 134 Millionen US-Dollar beim Eigenkapital bleibt jedoch. Hier laufen Verhandlungen über ein 100-Millionen-Euro-Investment eines deutschen Rohstofffonds. Nach Verzögerungen durch die Bundestagswahl wurden die Gespräche mit der neuen Regierung nun wieder aufgenommen.
Staatliches Finanzierungsgerüst steht
Trotz der kurzfristigen Preisvolatilität bleibt die internationale Unterstützung für das Projekt intakt. Die bisherigen staatlichen Finanzierungszusagen umfassen:
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- US EXIM: bis zu 300 Millionen US-Dollar (potenzielle Finanzierung)
- Export Development Canada: 300 Millionen US-Dollar (vorrangiges Fremdkapital)
- Euler Hermes (Deutschland): 115 Millionen US-Dollar (bedingte Kreditgarantien)
- National Reconstruction Fund (Australien): 200 Millionen Australische Dollar (Eigenkapital)
Zudem gab es diese Woche positive Nachrichten von der Börse. Seit Montag ist Arafura offiziell Mitglied im S&P/ASX 300 Index. Dieser Aufstieg zwingt passive Indexfonds zu Käufen und verbreitert die Basis an institutionellen Investoren. Fundamental steht das Unternehmen mit Barmitteln von 571 Millionen Australischen Dollar und ohne Schulden solide da. Eine neue Partnerschaft mit Clean TeQ Water zur Optimierung der Trennverfahren für schwere Seltene Erden stärkt parallel die technologische Ausrichtung.
Zeitplan bis zur Produktion
Im zweiten Quartal 2026 stehen die Zustimmungen der Aktionäre sowie die finale Investitionsentscheidung an. Fällt das Votum positiv aus, rechnet das Management mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren, was einen Produktionsstart um das Jahr 2032 bedeutet. Die geplanten Produktionskosten von etwa 32 US-Dollar pro Kilogramm NdPr-Oxid verschaffen Arafura dabei einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber bestehenden chinesischen Anlagen und neuen internationalen Projekten.
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