Argo Graphene Solutions hat am 22. Oktober Fortschritte bei der geplanten Graphen-Raffinerie im Raum Chicago gemeldet. Nach Unternehmensangaben befand sich die Sicherung einer geeigneten Anlage in der Schlussphase. Für den Einstieg strebt Argo eine Produktionskapazität von ungefähr 10 Tonnen Graphen pro Quartal an.
Standortplanung und erste Testergebnisse
Für einen späteren Ausbau plant das Unternehmen eine Kapazität von ungefähr 90 Tonnen pro Quartal. Die Angaben beziehen sich auf die angestrebte Produktionsleistung der Raffinerie, deren Standort sich Argo zum Zeitpunkt der Mitteilung noch sichern wollte.
Daneben veröffentlichte das Unternehmen vorläufige Ergebnisse seiner Schmierstofftests mit Graphen in speziell formuliertem Mineralöl. Nach Angaben von Argo blieb das Material bei den untersuchten Konzentrationen über mehrere Wochen im Öl verteilt. Getestet wurden Graphenanteile von 0,05% bis 0,50% des Gewichts.
Die Aktie fiel gestern um 2,9% und beendete den Handel bei 0,6680 €. Damit gab das Papier am letzten Handelstag nach der Veröffentlichung der Pläne und vorläufigen Testergebnisse nach.
Aktienoptionen als weiterer Kontext
Bereits vor gut drei Wochen hatte Argo Direktoren und Beratern Optionen zum Erwerb von bis zu 1,2 Millionen Stammaktien gewährt. Der Ausübungspreis beträgt $1,25 je Aktie; die Optionen sind bis zum 9. Oktober 2029 ausübbar.
Die gewährten Optionen waren sofort unverfallbar, unterliegen aber einer viermonatigen Haltefrist. Diese endet am 10. Februar 2027. Die Vergabe betraf damit sowohl Direktoren als auch Berater des Unternehmens und sah keine gestaffelte Unverfallbarkeit vor.
Argo hat außerdem Zwischenabschlüsse und einen Zwischenbericht zur Geschäftsentwicklung und Finanzlage auf SEDAR+ eingereicht.
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