Arm gerät heute nach dem gestern veröffentlichten Quartalsbericht unter Druck: Die Aktie verliert 7,0%. Medienberichten zufolge belastete unter anderem der Umsatzausblick für das kommende Geschäftsquartal, der nahe an den Analystenerwartungen lag. Dabei hatte das Unternehmen mit Umsatz und bereinigtem Gewinn je Aktie im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 die Erwartungen übertroffen.

Umsatz steigt, Lizenzgeschäft wächst kräftig

Arm meldete für das zweite Geschäftsquartal 2027 einen Umsatz von 1,443 Milliarden $. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht das nach Unternehmensangaben einem Anstieg um 27%.

Die Erlöse aus Lizenzen und sonstigen Einnahmen erreichten nach Angaben von Arm 773 Millionen $. Dieser Bereich wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 50%.

Die umsatzabhängigen Lizenzgebühren, die Arm als Royalty-Erlöse ausweist, legten dagegen um 8% zu. Sie erreichten 670 Millionen $. Medienberichte nannten dieses Wachstum ebenfalls im Zusammenhang mit dem Druck auf die Aktie nach der Zahlenvorlage.

Prognose nahe den Erwartungen

Für das kommende Geschäftsquartal erwartet Arm einen Umsatz von 1,54 Milliarden $. Die vom Unternehmen genannte Schwankungsbreite beträgt dabei plus oder minus 50 Millionen $. Medienberichten zufolge lag diese Umsatzprognose ungefähr auf dem Niveau, mit dem Analysten gerechnet hatten.

Beim verwässerten Gewinn je Aktie auf bereinigter Basis, also außerhalb der Rechnungslegung nach GAAP, stellt Arm für dieses Geschäftsquartal 0,56 $ in Aussicht. Hier nennt das Unternehmen eine Bandbreite von plus oder minus 0,04 $.

Als zusätzlich belastendes Umfeld verwiesen Medienberichte auf die breitere Schwäche im Halbleitersektor. Sie nannten außerdem Sorgen darüber, welche Renditen die Investitionen in künstliche Intelligenz erwirtschaften könnten.