Arm hat gestern im schwachen Halbleiterumfeld 5,1% verloren. Bereits am Freitag hatte Reuters über einen branchenweiten Ausverkauf nach Intels schwachem Ausblick auf das vierte Quartal berichtet. Zu den betroffenen Aktien gehörte auch Arm; im Hintergrund standen Sorgen um die PC-Nachfrage und die Ausgaben für den Aufbau von KI-Infrastruktur.
Quartalszahlen stehen am 4. November an
Arm hat für den 4. November die Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 angekündigt. Die Zahlen sollen nach dem US-Börsenschluss erscheinen. Das Unternehmen hatte den Termin am 5. Oktober bekannt gegeben.
Die bisherige Umsatzprognose liegt bei 1,38 Milliarden $, mit einer möglichen Abweichung von 50 Millionen $ nach oben oder unten. Beim bereinigten verwässerten Ergebnis je Aktie stellte Arm 0,47 $ in Aussicht. Hier beträgt die angegebene Schwankungsbreite jeweils 0,04 $. Diese Angaben sind Erwartungen des Unternehmens, keine bereits gemeldeten Quartalsergebnisse; die Ergebnisprognose folgt der Non-GAAP-Berechnung.
Leistungstest und Oracle-Pläne für AGI CPU
Am 28. Oktober meldete Arm Ergebnisse unabhängig überprüfter Tests seiner AGI CPU. Nach Unternehmensangaben erreichte der Prozessor im Durchschnitt die 1,99-fache modellierte Leistung pro Rack gegenüber dem AMD EPYC 9755. Der Vergleich umfasste sieben Arbeitslasten für agentische KI und bezog sich damit auf diese untersuchten Anwendungen.
Ebenfalls am 28. Oktober stellte Oracle Pläne vor, die Arm AGI CPU im Herbst 2027 in Oracle Cloud Infrastructure einzuführen. Damit handelt es sich um eine geplante künftige Bereitstellung in Oracles Cloud-Angebot.
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