Aroundtown dreht auf: Der Immobilienkonzern hat zwischen Ende Januar und Mitte Februar eigene Aktien im Wert von rund 39 Millionen Euro zurückgekauft. Insgesamt wanderten 14,2 Millionen Aktien zurück ins Depot des Unternehmens – ein klares Signal in turbulenten Zeiten für die Immobilienbranche. Doch was steckt hinter dieser Offensive?
Drei Wochen, drei Tranchen
Die Zahlen im Detail: In der ersten Woche (26. bis 30. Januar) erwarb Aroundtown 4,46 Millionen Aktien zu einem Durchschnittspreis von 2,67 Euro. Eine Woche später (2. bis 6. Februar) folgten 4,75 Millionen Papiere zu 2,73 Euro. Den vorläufigen Höhepunkt markierte die Periode vom 9. bis 13. Februar mit knapp 5 Millionen zurückgekauften Aktien – allerdings zu einem deutlich höheren Schnitt von 2,87 Euro.
Besonders auffällig: Der Kurs kletterte während des Rückkaufprogramms kontinuierlich. Am 11. Februar kratzte der Titel sogar kurz an der 3-Euro-Marke, ehe er zum Wochenende auf 2,80 Euro zurückfiel. Das Unternehmen zahlte also im Zeitverlauf immer mehr für die eigenen Papiere.
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Systematischer Zukauf über vier Handelsplätze
Die Transaktionen erfolgten über eine beauftragte Bank an vier europäischen Börsenplätzen: Xetra als Haupthandelsplatz, ergänzt durch CBOE Europe, Turquoise Europe und Aquis Exchange Europe. Diese Streuung sorgt für Liquidität und vermeidet übermäßige Kursverzerrungen an einzelnen Handelsplätzen.
Aroundtown hatte das Rückkaufprogramm am 26. Januar offiziell gestartet und entsprechend den EU-Regularien öffentlich gemacht. Die detaillierten Transaktionsdaten sind auf der Unternehmenswebsite einsehbar – Transparenz gehört bei solchen Maßnahmen zum Pflichtprogramm.
Mit dem Aktienrückkauf verfolgt der Immobilienriese mehrere Ziele: Die Reduzierung der Aktienzahl erhöht rechnerisch den Gewinn je Aktie. Zugleich sendet das Management ein Vertrauenssignal, dass die eigene Aktie unterbewertet sei. Ob sich diese Wette auszahlt, hängt stark von der weiteren Entwicklung am Gewerbeimmobilienmarkt ab.
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