Während die Arrowhead-Aktie binnen Jahresfrist um beachtliche 227 Prozent zulegte, nutzen Top-Manager die Rally zum Ausstieg. Anfang Januar 2026 trennten sich gleich drei Führungskräfte von Anteilen im Millionenwert – ein Signal, das aufhorchen lässt.
CEO Christopher Anzalone veräußerte am 2. Januar 13.187 Aktien für insgesamt 871.702 Dollar. Die Papiere gingen zu Preisen zwischen 65,28 und 66,58 Dollar über den Tisch. Trotz des Verkaufs hält Anzalone noch 3,79 Millionen Anteile.
Führungsetage kassiert Kursgewinne
Nur drei Tage später folgten zwei weitere Insider-Transaktionen. Chief Medical Officer James Hamilton trennte sich von 41.434 Aktien und strich dabei 2,53 Millionen Dollar ein. Die Verkaufspreise lagen zwischen 61,24 und 68,00 Dollar. Hamilton besitzt nach der Transaktion noch 171.958 Aktien.
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Chief Operating Officer Patrick O’Brien setzte am selben Tag sogar 45.033 Papiere ab – für rund 3,1 Millionen Dollar. Seine Anteile wurden in einer Preisspanne von 61,12 bis 68,00 Dollar platziert. O’Brien bleiben nach dem Verkauf 474.908 Aktien. Zusätzlich übertrug er Ende Dezember 2.800 Aktien als Schenkung.
Bewertung unter Druck trotz Produkterfolg
Alle drei Transaktionen erfolgten über vorher festgelegte 10b5-1-Handelspläne. Der Aktienkurs notiert aktuell bei rund 64 Dollar – ein Rücksetzer vom 52-Wochen-Hoch bei 72,36 Dollar. Analysten von InvestingPro sehen das Papier mittlerweile über dem fairen Wert gehandelt.
Vier Analysten haben ihre Gewinnprognosen für die kommende Periode nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzrückgang erwartet. Die finanzielle Basis bleibt allerdings solide: Mit einer Current Ratio von 4,86 übersteigen die liquiden Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich.
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Das operative Geschäft zeigt sich hingegen robust. Health Canada erteilte kürzlich die Zulassung für REDEMPLO, ein Medikament zur Senkung der Triglyceride bei familiärer Chylomikronämie. Es ist die erste selbst verabreichbare siRNA-Therapie für diese Indikation in Kanada – nach der US-Zulassung ein weiterer Meilenstein.
Analysten bleiben gespalten
Piper Sandler hob das Kursziel auf 100 Dollar an und prognostiziert US-Umsätze von 12,3 Millionen Dollar für 2026. RBC Capital folgte mit einem Ziel von 80 Dollar, während Bernstein deutlich vorsichtiger bei 35 Dollar bleibt.
Parallel dosierte das Unternehmen die ersten Probanden in einer Phase-1/2a-Studie zu ARO-MAPT gegen Tauopathien wie Alzheimer. Die ZNS-Technologie soll die Blut-Hirn-Schranke überwinden können – ein technologischer Fortschritt mit Potenzial.
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