Die Aktie von ASM International ist am Donnerstag regelrecht durch die Decke geschossen. Der niederländische Halbleiterausrüster legte um satte 11,24% zu und erreichte bei 678,80 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Was steckt hinter diesem beeindruckenden Kurssprung?
TSMC als Kurstreiber
Der Auslöser kam aus Taiwan: Der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips, Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), hatte zuvor Rekordergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt. Mit einem Nettogewinn von umgerechnet 16 Milliarden Dollar übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich. Noch wichtiger für Zulieferer wie ASM: TSMC plant für 2026 Investitionsausgaben von bis zu 56 Milliarden Dollar – ein Wert, der die Prognosen der Analysten bei weitem übertrifft.
CEO C.C. Wei machte unmissverständlich klar: Der KI-Boom ist längst nicht vorbei. Die fortgeschrittenen 3-Nanometer-Prozessoren machten bereits über ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Als Hauptlieferant für Tech-Giganten wie Nvidia und Apple profitiert TSMC direkt von der ungebrochenen Nachfrage nach hochmoderner Chip-Technologie.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Bank of America bekräftigte nach den TSMC-Zahlen ihre positive Einschätzung für europäische Halbleiterausrüster. Besonders ASM International und ASML dürften von den massiven Investitionsplänen profitieren, so die Analysten Didier Scemama und Oliver Wong. Die hohen Kapitalausgaben seitens TSMC würden für „kurzfristiges Aufwärtspotenzial“ sorgen.
Tatsächlich zeigte sich die positive Stimmung an der Amsterdamer Börse deutlich: Der AEX-Index schloss 1,43% höher und markierte ein neues Allzeithoch. Neben ASM International profitierten auch die Branchenkollegen ASML (+6,01% auf 1.149,40 Euro) und BE Semiconductor Industries (+7,52% auf 173,65 Euro) von der Rally.
Sektor im Aufwind
Der gesamte Halbleitersektor befindet sich derzeit im Höhenflug. Die KI-getriebene Nachfrage nach Speicherchips und modernster Fertigungsausrüstung sorgt für volle Auftragsbücher. Mit 71 steigenden gegenüber nur 26 fallenden Aktien an der Amsterdamer Börse war die Marktbreite eindeutig positiv.
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