ASML kauft weiter eigene Aktien zurück — planmäßig und in beachtlichem Tempo. Der Halbleitermaschinenhersteller hat zwischen dem 16. und 19. Juni 2026 insgesamt rund 29.000 Aktien erworben. Das Volumen: täglich knapp 15,9 Millionen Euro.

Drei Handelstage, ein klares Signal

Am 16. Juni erwarb ASML 9.834 Aktien zu durchschnittlich 1.613,96 Euro. Tags darauf folgten 9.726 Stücke zu 1.632,01 Euro. Am 19. Juni kaufte das Unternehmen weitere 9.609 Aktien — diesmal zu 1.651,89 Euro im gewichteten Durchschnitt.

Das Rückkaufprogramm läuft seit dem 28. Januar 2026. ASML veröffentlicht die Transaktionsdetails gemäß der EU-Marktmissbrauchsverordnung, also Datum, Volumen, Durchschnittspreis und Tageswert.

Kurs weit unter Jahreshoch

Die Aktie notiert aktuell bei 1.571,60 Euro — rund acht Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.710 Euro, das am 22. Juni erreicht wurde. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als verdoppelt: Plus 59 Prozent seit Jahresbeginn, plus 125 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Tief lag im August 2025 bei 593,60 Euro. Seitdem hat die Aktie ihren Wert fast verdreifacht. Der RSI von 55 zeigt dabei keine überhitzte Dynamik — die Aufwärtsbewegung wirkt technisch noch nicht ausgereizt.

ASML ist der einzige Hersteller von EUV-Lithografieanlagen weltweit. Ohne diese Maschinen lassen sich die modernsten Chips nicht produzieren. Diese Monopolstellung stützt die Bewertung — und erklärt, warum das Unternehmen auch bei Kursen jenseits der 1.600 Euro noch Kapital in eigene Aktien investiert.