ASML setzt sein milliardenschweres Rückkaufprogramm Woche für Woche mit bemerkenswerter Konstanz fort. In der Woche vom 16. bis 20. März erwarb der Chiphersteller rund 105.600 eigene Aktien für knapp 125 Millionen Euro — nahezu identisch mit dem Tempo der Vorwoche. Das Programm läuft seit Ende Januar ohne Unterbrechung.
Solide Zahlen als Fundament
Der Rückkauf stützt sich auf eine robuste Finanzlage. Im vierten Quartal 2025 erzielte ASML einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro, eine Bruttomarge von 52,2 Prozent und einen Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro. Die Auftragseingänge lagen bei 13,2 Milliarden Euro, davon entfielen 7,4 Milliarden auf EUV-Systeme.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Asml?
Das laufende Rückkaufprogramm hat ein Gesamtvolumen von bis zu 12 Milliarden Euro und läuft bis 2028. Bis zu zwei Millionen Aktien sind für Mitarbeiterbeteiligungspläne vorgesehen, der Rest soll eingezogen werden. Hinzu kommt eine Dividende von 7,50 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 — ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Governance-Weichenstellung im April
Zwei Termine stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt. Am 15. April legt ASML seine Quartalszahlen für Q1 2026 vor. Eine Woche später, am 22. April, findet die Hauptversammlung in Veldhoven statt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Asml?
Dort stehen personelle Entscheidungen auf der Agenda: Marco Pieters soll als neuer Chief Technology Officer für vier Jahre bestellt werden, CFO Roger Dassen und COO Frédéric Schneider-Maunoury sollen in ihren Ämtern bestätigt werden. Neu in den Aufsichtsrat nominiert wird Benjamin Loh, ehemaliger CEO von ASM International, der mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Halbleiterbranche mitbringt. Aufsichtsratsmitglied Alexander Everke scheidet hingegen auf eigenen Wunsch aus.
Risiken bleiben unterdessen bestehen: US-Exportbeschränkungen begrenzen den Verkauf hochentwickelter EUV-Systeme nach China auf ältere DUV-Technologie. Der Hochlauf der High-NA-EUV-Systeme — SK Hynix nahm bereits im September 2025 ein entsprechendes System in Betrieb, Intel plant erste Produktionsläufe für 2027 — bleibt ein zentraler Faktor für die mittelfristige Umsatzentwicklung. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet ASML einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent.
Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:
Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


