Asos steht vor einem Moment der Wahrheit. Am morgigen Donnerstag veröffentlicht der Online-Modehändler seine Zahlen für das erste Halbjahr. Die Erwartungen sind hoch. Der Konzern hat den Fokus radikal auf Profitabilität verschoben.
Kursrutsch vor der Bilanz
An der Börse herrscht derzeit Skepsis. Die Aktie verliert heute gut sieben Prozent an Wert und notiert bei 2,51 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits rund 24 Prozent verloren.
Der Abwärtsdruck belastet die Stimmung der Anleger massiv. Viele Marktteilnehmer zweifeln offenbar daran, ob die Neuausrichtung schnell genug Früchte trägt. Dennoch hält das Unternehmen an seinen Zielen fest.
Das Management gab bereits Ende März einen Ausblick auf die Entwicklung. Das bereinigte EBITDA kletterte im ersten Halbjahr um etwa 50 Prozent. Dieser Sprung gelang dem Unternehmen trotz sinkender Umsätze.
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Effizienz schlägt Wachstum
Die Strategie greift vor allem bei den Kosten. Bessere Margen und weniger Retouren stützen das Ergebnis. Parallel dazu verkleinerte Asos seine operativen Strukturen deutlich.
Im Zentrum steht das Modell „Test & React“. Es soll die Lieferkette beschleunigen und Trends schneller in den Shop bringen. Rund 17 Millionen aktive Kunden nutzen die Plattform in über 150 Märkten. Das Ziel: eine höhere Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche.
Morgen folgt die detaillierte Bilanz. Dann muss der Vorstand belegen, ob der Sparkurs auch langfristig trägt. Die Analysten-Präsentation am Vormittag wird hierzu weitere Details liefern.
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