ASP Isotopes hat am Mittwoch Medienberichten zufolge ein Ziel von mehr als 300 Millionen $ EBITDA bis 2031 genannt. Das Unternehmen erwartet außerdem seine erste Lieferung von Silizium-28 bis Jahresende. Die Aktie fällt heute um 7,2 %; ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang und den operativen Meldungen ist damit nicht belegt.
Vom Anlagenbau zur Vermarktung
Bei der Emerging Growth Conference 97 beschrieb Vorstandschef Paul Mann am Mittwoch den Übergang vom Anlagenbau zur kommerziellen Skalierung. Er bezog sich dabei auf Helium, Nuklearmedizin, Halbleitermaterialien und Kernbrennstoffe. Zugleich verwies Mann auf Umsetzungsrisiken, regulatorische Verzögerungen und Unsicherheit an den Märkten. Das langfristige Ergebnisziel bleibt eine Erwartung, keine bereits erreichte Ertragsgröße.
Medienberichten über die Präsentation zufolge erwartet ASP Isotopes erste internationale Lieferungen von Flüssighelium im Dezember und Januar. Diese stehen unter dem Vorbehalt der Kundenabnahme. Für die geplante erste Lieferung von Silizium-28 nannte die Berichterstattung dagegen das Jahresende als Zeithorizont.
Einen operativen Schritt meldete das Unternehmen am Montag: Die Tochtergesellschaft Tetra4 hat die Inbetriebnahme beim Virginia Gas Project abgeschlossen und eine stabile Flüssigheliumproduktion erreicht. Helium wird bereits eingelagert, bevor die ersten Lieferungen an vertraglich gebundene Abnehmer beginnen. Die Auslegungskapazität soll im vierten Quartal 2026 erreicht werden.
Abseits der Produktionspläne wurde am 16. Oktober ein Aktienverkauf von Finanzchefin Heather Kiessling bekannt. Medienberichten zufolge diente der Verkauf dazu, Quellensteuern auf unverfallbar gewordene aktienbasierte Vergütungen zu decken. Kiessling hielt dem Bericht zufolge auch nach der Transaktion weiterhin Aktien des Unternehmens.
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