AST SpaceMobile hat den Transport mehrerer Einheiten eingeleitet. Wie das Unternehmen mitteilte, haben BlueBirds 14, 15 und 16 am Mittwoch die Anlage in Texas verlassen und werden nach Cape Canaveral transportiert. Einen Termin für einen Start gab AST SpaceMobile dabei nicht bekannt.
Der Transport nach Cape Canaveral markiert die Vorbereitung auf künftige Einsätze. Dass das Unternehmen bei der Mitteilung über die Verlegung von der texanischen Anlage noch kein Startdatum nannte, lässt den Zeitplan für den weiteren Ablauf vorerst offen. Mit dem Eintreffen der drei Einheiten am Zielort verlagern sich die anstehenden Schritte von der Fertigungsstätte an den Startplatz.
Neue Regelungen für das Führungsteam
Parallel zu den operativen Schritten beschloss der Vergütungsausschuss von AST SpaceMobile am 25. September eine Anpassung der Richtlinien für das Führungsteam. Die sogenannte Senior Management Change of Control Severance Policy regelt Abfindungsansprüche im Fall eines Kontrollwechsels. Diese Vereinbarung gilt für den CEO, den Präsidenten sowie weitere leitende Führungskräfte des Unternehmens.
In der entsprechenden Mitteilung stellte AST SpaceMobile klar, dass mit dem Beschluss dieser Richtlinie weder ein Verkauf noch eine Übernahme angekündigt wird. Dennoch legt die Maßnahme verbindlich fest, welche Bedingungen für die Unternehmensspitze bei einer möglichen künftigen Transaktion greifen.
Kanzlei setzt Frist bis November
Zusätzlich sieht sich das Unternehmen mit rechtlichen Schritten von Anlegerseite konfrontiert. Die Kanzlei Robbins Geller Rudman & Dowd LLP gab am 23. September bekannt, dass betroffene Investoren die Ernennung zum Hauptkläger in einer Wertpapier-Sammelklage beantragen können. Dies betrifft Anleger, die innerhalb des genannten Klagezeitraums Wertpapiere von AST SpaceMobile erworben haben. Als Frist für entsprechende Anträge gilt der 13. November 2026.
Die Kombination aus juristischen Auseinandersetzungen, internen Vorbereitungen auf eventuelle Kontrollwechsel und dem Warten auf verbindliche Startzeitpunkte prägt das Umfeld für die Anteilseigner. Während die operative Verlagerung der Einheiten Fortschritte anzeigt, bleiben wesentliche Meilensteine vorerst ohne festen Termin.
An der Börse überwog am Donnerstag die Zurückhaltung. Die Aktie von AST SpaceMobile schloss mit einem Abschlag von 2,3 Prozent bei 50,80 Euro. Seit Beginn des laufenden Jahres beläuft sich das Minus damit auf 18 Prozent.
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