Durch den Verkauf von 500.000 bestehenden Papieren hat sich die Eigentümerstruktur der ASTA Energy Solutions AG verschoben. Der Großaktionär ETV Montana Tech Holding GmbH veräußerte die Anteile am Mittwoch zu einem Preis von je 60,00 Euro an institutionelle Investoren. Dem Industrieunternehmen selbst flossen aus dieser Transaktion keine Erlöse zu.
Mehrheit bleibt bei Kernaktionären
Infolge der Platzierung erhöht sich der Streubesitz des Unternehmens auf rund 42,9 Prozent. Trotz des Verkaufs behalten die Altaktionäre die unternehmerische Führung: ETV Montana Tech Holding GmbH hält gemeinsam mit der Makra GmbH weiterhin rund 51,2 Prozent des Grundkapitals. Die Makra GmbH gab im Rahmen der Maßnahme keine Anteile ab.
Parallel dazu trennte sich Aufsichtsrat Johannes Linden am Dienstag von 2.118 Aktien im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms. Der erzielte Preis lag bei 60,0095997 Euro je Anteilsschein, was einem Gesamtvolumen von 127.100,33 Euro entsprach.
Der Börsenkurs reagierte auf das zusätzliche Angebot am Markt. Am Freitag schloss das Papier mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 58,60 Euro. Die Marktkapitalisierung beläuft sich damit auf 857,08 Millionen Euro.
Investition in Recycling und Ausblick
Unabhängig von den Verschiebungen im Aktionariat treibt das Unternehmen seine langfristigen Pläne voran. Bereits am 22. September kündigte ASTA den Bau einer neuen Kupfer-Recyclinganlage am Standort Oed in Niederösterreich an. Für dieses Vorhaben sind Investitionen von rund 17 Millionen Euro vorgesehen.
Die ersten Maschinen für die neue Anlage sollen noch im laufenden Jahr bestellt werden. Der offizielle Produktionsstart ist für Ende 2029 geplant. Mit dem neuen Werk verfolgt ASTA das Ziel, den Anteil von Recyclingkupfer in der eigenen Fertigung bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent zu steigern.
Für Anleger richtet sich der Blick nach den operativen Fortschritten nun auf den anstehenden Berichtstermin. Die ASTA Energy Solutions AG wird am 17. November ihre nächste Quartalsmitteilung zum dritten Quartal vorlegen.
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