AT&T setzt weiterhin auf eine verlässliche Kapitalrückgabe und hat die Dividende für das laufende Quartal bestätigt. Parallel dazu treibt der Konzern die Modernisierung seiner Infrastruktur voran, wobei künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle bei der Senkung der Energiekosten spielen soll. Das Zusammenspiel aus Ausschüttungen und technologischem Fortschritt steht kurz vor den nächsten Quartalszahlen besonders im Fokus.
Ausschüttungen im Mai
Der Vorstand hat die Quartalsdividende auf 0,2775 US-Dollar pro Stammaktie festgesetzt. Die Auszahlung erfolgt am 1. Mai 2026 an alle Aktionäre, die zum Handelsschluss am 10. April im Aktienregister eingetragen sind. Auch für die Vorzugsaktien der Serien A und C wurden entsprechende Zahlungen zum selben Stichtag finalisiert. Diese Kontinuität unterstreicht das Ziel des Managements, Investoren trotz der hohen Ausgaben für den Netzausbau am Erfolg zu beteiligen.
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Strategische Investitionen in KI
Abseits der Dividende investiert AT&T in die technologische Basis. Das Unternehmen beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde über 45 Millionen US-Dollar für die ORAN Development Corporation. Ziel ist die Entwicklung einer KI-nativen Plattform für offene Funkzugangsnetze (Open-RAN). Diese Technologie soll es ermöglichen, Rechenleistung effizienter an den Rand des Netzwerks zu verlagern und die Flexibilität der Infrastruktur zu erhöhen.
Ein konkretes Beispiel für den Einsatz von KI im operativen Betrieb ist die sogenannte „Cell-Site Sleep“-Funktion. Diese schaltet Mobilfunkstandorte bei geringer Auslastung intelligent in einen Ruhemodus. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass der Energieverbrauch dadurch um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden kann. Parallel dazu schreitet der Ausbau des Glasfasernetzes voran, das langfristig 36 Millionen Standorte erreichen soll.
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Fokus auf den 22. April
Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den 22. April 2026, wenn AT&T die Ergebnisse für das erste Quartal vorlegt. Im Mittelpunkt werden dabei der freie Cashflow und die Kostenkontrolle bei der Netzwerkintegration stehen. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen ein bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 2,25 und 2,35 US-Dollar an.
Die Aktie verzeichnete seit Jahresbeginn ein deutliches Plus von über 20 Prozent und notierte zuletzt bei 25,20 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 72,2 bewegt sich der Titel aktuell in einem technisch überkauften Bereich. Marktbeobachter werten dies als Zeichen einer hohen Erwartungshaltung, die durch die kommenden Quartalsdaten untermauert werden muss.
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