Die AUMOVIO-Aktie geriet am Dienstag unter Druck und verlor deutlich an Wert. Der Autozulieferer kündigte einen radikalen Stellenabbau an – und der hat es in sich.
Bis Ende 2026 sollen weltweit bis zu 4.000 Arbeitsplätze wegfallen. Das ist mehr als nur eine Randnotiz: Es zeigt, wie hart der Wind in der Automobilzulieferbranche mittlerweile bläst. Die Continental-Abspaltung steht unter massivem Effizienzdruck.
Wo die Axt ansetzt
In Deutschland trifft es mehrere hundert Mitarbeiter – das Unternehmen spricht von einem „hohen dreistelligen Bereich“. Der Großteil der Kürzungen konzentriert sich jedoch auf internationale Standorte: Indien, Singapur, Rumänien, Serbien und Mexiko stehen im Fokus der Sparmaßnahmen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Aumovio?
Bereits Anfang März startet ein Freiwilligenprogramm. AUMOVIO verspricht einen „möglichst sozialverantwortlichen“ Abbau und sucht den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern. Alternative Lösungen sollen geprüft werden – ob das die Dimensionen des Stellenabbaus signifikant verringert, bleibt abzuwarten.
Forschungskosten im Visier
Das Kernproblem liegt in der Kostenseite: Die Forschungs- und Entwicklungsquote muss runter. Zuletzt lag sie bei 11,9 Prozent des Umsatzes im dritten Quartal 2025. Bis 2027 soll sie unter die Zehn-Prozent-Marke gedrückt werden.
Wie will CEO Philipp von Hirschheydt das erreichen? Durch Fokussierung. Das Technologieportfolio wird gestrafft, Aktivitäten gebündelt, Prozesse standardisiert und automatisiert. Weniger Streuung bedeutet weniger Personalbedarf – vor allem in den Entwicklungsbereichen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Aumovio?
Konzentration auf Zukunftsthemen
Trotz des Rotstifts will AUMOVIO weiter in Schlüsseltechnologien investieren. Software-definierte Fahrzeuge, autonome Mobilität, moderne Displaylösungen und elektronische Bremssysteme bleiben im Fokus. Die Botschaft: Nicht weniger Innovation, sondern fokussiertere Innovation.
Das Management setzt zudem verstärkt auf Entwicklungspartnerschaften. Statt alles selbst zu stemmen, werden gezielt externe Kooperationen genutzt – ein pragmatischer Ansatz in einem Marktumfeld, das AUMOVIO selbst als „herausfordernd“ beschreibt.
Der Titel schloss im XETRA-Handel bei 43,06 Euro – ein deutlicher Rückgang, der die Nervosität der Anleger widerspiegelt. Die Frage bleibt: Reichen die Maßnahmen aus, um die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern?
Aumovio-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aumovio-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Aumovio-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aumovio-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aumovio: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


