Aumovio liefert Geschäftszahlen, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirken. Während die Profitabilität nach der Abspaltung von Continental massiv anzieht, markierte das Papier am Freitag bei 34,06 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Anleger stehen nun vor der Frage, ob die operativen Fortschritte die anhaltende Skepsis am Markt bald verdrängen können.
Margen ziehen deutlich an
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 sank der bereinigte Umsatz zwar um fünf Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Entscheidender für die aktuelle Bewertung ist jedoch die Ertragslage: Das bereinigte EBIT kletterte um beachtliche 45,4 Prozent auf 717 Millionen Euro. In der Folge verbesserte sich die EBIT-Marge auf 3,9 Prozent, nachdem sie im Vorjahr lediglich 2,5 Prozent betragen hatte.
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Besonders der Bereich „User Experience“ schaffte den ersehnten Sprung in die Gewinnzone. Nach einem herben Verlust von 147 Millionen Euro im Vorjahr erwirtschaftete die Sparte zuletzt ein positives Ergebnis von 11 Millionen Euro. Auch das Segment „Safety & Dynamic Control“ stützte das Gesamtergebnis mit einem Gewinnplus von über 42 Prozent auf 372 Millionen Euro maßgeblich.
Sparprogramm und ambitionierte Ziele
Trotz dieser operativen Erfolge bleibt die Stimmung an der Börse belastet. Die Aktie verlor am Freitag 4,22 Prozent an Wert und summierte das Minus seit Jahresbeginn auf rund 23,6 Prozent. Ein Grund für die Zurückhaltung dürfte der tiefgreifende Umbau sein. Das Management streicht weltweit bis zu 4.000 Stellen, vor allem in der Forschung und Entwicklung, um die Kostenstrukturen dauerhaft zu senken.
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Für das laufende Jahr 2026 setzt sich die Führungsebene dennoch ehrgeizige Ziele:
* Umsatz: 17,0 bis 18,5 Milliarden Euro
* EBIT-Marge: 3,5 bis 5,0 Prozent
* Free Cashflow: 500 bis 800 Millionen Euro
Besonderes Augenmerk liegt auf dem angestrebten freien Cashflow, der im Bestfall auf 800 Millionen Euro steigen soll. Dies wäre eine massive Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 159 Millionen Euro. Gelingt diese Cashflow-Expansion wie geplant, könnte dies die notwendige Basis für eine nachhaltige Bodenbildung der Aktie bilden.
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