Martin Lundstedt verlässt nach fünf Jahren den Aufsichtsrat von Autoliv. Der Schwede, der seit 2021 im Board des weltweit führenden Herstellers von Fahrzeugsicherheitssystemen sitzt, tritt bei der Hauptversammlung am 7. Mai 2026 nicht mehr zur Wiederwahl an. Zeitgleich schüttet das Unternehmen eine Quartalsdividende von 87 Cent aus.
Erfahrener Branchenkenner geht von Bord
Lundstedt beendet seine Tätigkeit im Aufsichtsrat in einer Phase tiefgreifender Veränderungen in der Automobilindustrie. „Es war mir eine Ehre, dem Autoliv-Board in den vergangenen fünf Jahren anzugehören und zur Vision beizutragen, mehr Leben zu retten“, so Lundstedt in einer Stellungnahme. Chairman Jan Carlson würdigte die Arbeit des scheidenden Aufsichtsrats: „Seine tiefgreifende Erfahrung, Führungsstärke und Einblicke haben Autoliv in dieser dynamischen Phase der Autoindustrie sehr geholfen.“
Der Abgang kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche mit Elektrifizierung, autonomem Fahren und neuen Sicherheitsanforderungen konfrontiert ist. Autoliv muss sich als Zulieferer auf veränderte Kundenanforderungen einstellen.
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Dividende für das erste Quartal beschlossen
Unabhängig vom Personalwechsel setzt Autoliv seine Ausschüttungspolitik fort. Der Aufsichtsrat hat eine Quartalsdividende von 87 Cent je Aktie für das erste Quartal 2026 beschlossen. Aktionäre, die am 4. März im Aktienregister eingetragen sind, erhalten die Zahlung am 19. März für NYSE-Aktien beziehungsweise am 20. März für schwedische Hinterlegungsscheine.
Die Dividende unterstreicht die solide Finanzlage des Unternehmens. Im Jahr 2025 erzielte Autoliv einen Umsatz von 10,8 Milliarden Dollar. Nach eigenen Angaben retteten die Sicherheitssysteme des Konzerns im vergangenen Jahr rund 40.000 Leben und verhinderten etwa 600.000 Verletzungen.
Die Hauptversammlung im Mai dürfte Klarheit bringen, wer Lundstedts Nachfolge im Aufsichtsrat antritt. Der Stichtag für stimmberechtigte Aktionäre ist der 11. März 2026.
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