Zwischen dem 30. Dezember 2025 und dem 2. Januar 2026 trennten sich gleich vier Mitglieder der Führungsebene von Aveanna Healthcare von insgesamt über 1,6 Millionen Dollar an Aktien. Die koordinierten Verkäufe werfen Fragen auf – auch wenn das Unternehmen offiziell Steuerverpflichtungen als Grund angibt.
CEO Jeff Shaner veräußerte 84.960 Aktien für rund 690.000 Dollar. Chief Administrative Officer Edwin C. Reisz folgte mit 50.970 Papieren im Wert von etwa 414.000 Dollar. Chief Compliance Officer Patrick A. Cunningham verkaufte 36.015 Anteile für circa 292.000 Dollar, während Chief Accounting Officer Deborah Stewart 34.616 Aktien für rund 281.000 Dollar abstieß.
Zeitpunkt wirft Schatten
Besonders auffällig: Die Verkäufe erfolgten zu sinkenden Kursen. Am 30. Dezember erzielten die Manager noch durchschnittlich 8,36 Dollar pro Aktie, einen Tag später nur noch 8,18 Dollar. Am 2. Januar sackte der Erlös weiter auf 7,85 Dollar ab. Die Führungskräfte nahmen die fallenden Preise also bewusst in Kauf.
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Alle vier Transaktionen wurden als Deckung von Steuerverpflichtungen aus der Zuteilung von Aktienprämien deklariert. Doch warum verkaufte die komplette Führungsriege in einem so engen Zeitfenster?
Starke Zahlen, schwaches Signal
Die Verkäufe erfolgen ausgerechnet nach einem hervorragenden dritten Quartal 2025. Aveanna übertraf die Analystenerwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie lag bei 0,15 Dollar – fast doppelt so hoch wie prognostiziert. Der Umsatz erreichte 622 Millionen Dollar und überschritt die Schätzungen um über 40 Millionen.
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Raymond James hob daraufhin das Kursziel von 12 auf 13 Dollar an und bekräftigte das Outperform-Rating. William Blair stieg mit einem Outperform-Rating in die Coverage ein. Trotz dieser positiven Analystenstimmen zeigt sich die Aktie aktuell bei 8,09 Dollar – ein Plus von 73 Prozent über die vergangenen zwölf Monate, aber eben auch deutlich unter den Kurszielen der Experten.
Was bleibt hängen?
Nach den jüngsten Transaktionen hält CEO Shaner noch 2,39 Millionen Aktien, Reisz besitzt 1,32 Millionen Anteile. Die beiden anderen Führungskräfte halten kleinere Positionen. Der massive koordinierte Abverkauf trotz ausgezeichneter Geschäftszahlen hinterlässt einen faden Beigeschmack. Investoren dürften sich fragen: Wissen die Insider etwas, das der Markt noch nicht eingepreist hat?
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