Zwischen dem 17. und 19. Februar haben gleich drei Top-Manager von Aveanna Healthcare Holdings größere Aktienpakete veräußert. Chief Administrative Officer Edwin C. Reisz trennte sich von Anteilen im Wert von 1,19 Millionen Dollar, während CFO Matthew Buckhalter für 266.000 Dollar und Chief Compliance Officer Patrick A. Cunningham für 363.000 Dollar verkauften. Die Transaktionen erfolgten zu Preisen zwischen 7,06 und 7,97 Dollar pro Aktie.

Steuerlich motiviert, nicht strategisch

Alle drei Manager gaben an, die Verkäufe dienten der Deckung von Steuerverbindlichkeiten, die durch das Vesting von Aktienoptionen entstanden waren. Nach den Transaktionen hält Reisz noch 1,45 Millionen Aktien, Buckhalter 529.243 Stück und Cunningham 337.755 Anteile. Die Verkäufe fallen zeitlich zusammen mit einer schwächeren Kursentwicklung: Die Aktie notiert aktuell bei 7,42 Dollar und hat in der vergangenen Woche 6,4 Prozent verloren.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz der kurzfristigen Schwäche zeigt sich das mittelfristige Bild deutlich freundlicher. Über die vergangenen zwölf Monate hat der Titel 54 Prozent zugelegt. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose für 2025 von ursprünglich über 2,375 Milliarden auf 2,425 bis 2,445 Milliarden Dollar angehoben. Auch die EBITDA-Erwartungen wurden auf 318 bis 322 Millionen Dollar nach oben korrigiert.

Mehrere Analystenhäuser haben ihre Kursziele zuletzt erhöht: Raymond James schraubte das Ziel auf 13 Dollar hoch und verwies auf günstigere Rahmenbedingungen durch neue Regelungen im Bereich Home Health. RBC Capital hob das Ziel auf 11 Dollar an, UBS auf 10 Dollar. William Blair startete die Coverage mit einem Outperform-Rating und betonte die führende Position des Unternehmens in der häuslichen Krankenpflege. Laut InvestingPro-Analysen erscheint die Aktie auf dem aktuellen Niveau unterbewertet.