Aventis Energy steht vor einer richtungsweisenden Woche. Das erste Bohrprogramm am Corvo-Uranprojekt in Saskatchewan ist abgeschlossen. Erste Messungen zeigen zwar Radioaktivität. Der echte Beweis für abbauwürdiges Uran fehlt aber noch.
Warten auf das Labor
Das erste Bohrprogramm umfasste zehn Bohrlöcher. In sieben davon stießen die Geologen auf anomale Radioaktivität. Solche ersten Messwerte mit dem Szintillometer sind allerdings nur vorläufige Indikatoren.
Das Unternehmen hat die Gesteinsproben an ein Speziallabor in Saskatoon geschickt. Dort prüfen Experten die genauen Uran- und Seltenerd-Gehalte. Diese Laborwerte sind der nächste große Kurstreiber für die Aktie. Ohne sie bleiben die tatsächlichen Urangehalte unbestätigt.
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Aktie unter Druck
An der Börse herrscht derweil Skepsis. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,10 Euro und verlor damit fast sechs Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf rund 25 Prozent.
Vom Hoch im vergangenen Sommer bei 0,42 Euro ist das Papier weit entfernt. Der Abstand beträgt mehr als 76 Prozent. Eine annualisierte Volatilität von über 115 Prozent unterstreicht die massiven Schwankungen. Kein Wunder. Die Nervosität der Anleger steigt vor den anstehenden Laborergebnissen.
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Phase zwei in Planung
Unabhängig von den ausstehenden Daten plant Aventis bereits den nächsten Schritt. Eine zweite Bohrphase soll weitere Ziele auf dem Projektgebiet testen. Dort warten noch 25 Kilometer unerkundete Streichlänge.
Das Marktumfeld spielt dem Explorer grundsätzlich in die Karten. Ein knappes Angebot und die steigende Nachfrage von Atomkraftwerken stützen den Uranpreis. Analysten erwarten für das Jahr 2026 weitere Impulse durch neue Lieferverträge.
Die kurzfristige Richtung der Aventis-Aktie hängt nun vollständig von den Daten aus dem Labor ab. Bestätigen die Analysen hohe Urangehalte, liefert das dem Explorer eine handfeste Grundlage für die weitere Exploration. Enttäuschen die Werte, droht ein weiterer Test des jüngsten Tiefststands bei 0,09 Euro.
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