Die Baker Hughes Aktie legte im nachbörslichen Handel am 25. Januar 2026 kräftig zu und stieg um 4,50% auf 56,22 Dollar. Auslöser war ein überraschend starkes Quartalsergebnis, das die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf.
Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,78 Dollar – das waren 0,11 Dollar mehr als die von Analysten prognostizierten 0,67 Dollar. Auch beim Umsatz schlug Baker Hughes die Erwartungen: Mit 7,39 Milliarden Dollar lagen die Erlöse deutlich über den erwarteten 7,07 Milliarden Dollar und marginal über dem Vorjahreswert von 7,36 Milliarden Dollar.
Der bereinigte Nettogewinn kletterte im Jahresvergleich um 11% von 694 Millionen Dollar auf 772 Millionen Dollar. Diese Steigerung gelang trotz Gegenwind im traditionellen Ölfeld-Servicegeschäft. Was steckte hinter diesem Erfolg?
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Gastechnologie als Wachstumstreiber
Die starke Nachfrage nach Gastechnologie-Ausrüstung und entsprechenden Dienstleistungen mehr als kompensierte die Schwäche im Kerngeschäft mit Ölfeld-Services und -Equipment. Dieser Wandel zeigt, wie sich das Unternehmen strategisch neu aufstellt und von der wachsenden Bedeutung von Gas als Energieträger profitiert.
Beim nicht-bereinigten Nettoergebnis musste Baker Hughes allerdings einen Rückgang hinnehmen: Mit 876 Millionen Dollar oder 0,88 Dollar je Aktie lag der Gewinn deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,18 Milliarden Dollar oder 1,18 Dollar je Aktie.
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Ausblick mit gedämpftem Optimismus
Für 2026 stellt das Management ein organisches EBITDA-Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Dabei soll die Sparte Industrial & Energy Technology ihre operative Marge auf das angestrebte Ziel von 20% ausweiten, während die OFSE-Sparte voraussichtlich stagnieren wird.
Der reguläre Handel am 23. Januar 2026 endete noch mit einem Minus von 1,43% bei 53,80 Dollar. Die nachbörsliche Kursexplosion zeigt eindrucksvoll, wie positiv der Markt auf die Quartalszahlen reagierte. In den vergangenen zwölf Monaten legte die Aktie insgesamt um knapp 24% zu, in den letzten drei Monaten waren es über 11%.
Die jüngste Analystenstimmung unterstreicht die verbesserte Perspektive: In den vergangenen 90 Tagen gab es zwölf positive Gewinnrevisionen, denen lediglich fünf negative gegenüberstanden.
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