Die Banc of California Aktie markierte bei 21,60 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch – und die Analysten überschlagen sich mit positiven Einschätzungen. Gleich zwei renommierte Investmenthäuser haben ihre Kursziele deutlich angehoben. Was steckt hinter dem plötzlichen Optimismus?
Keefe, Bruyette & Woods erhöhte das Kursziel von 22 auf 23 Dollar und bekräftigte die Outperform-Einstufung. Raymond James ging noch einen Schritt weiter: Das Kursziel kletterte von 20 auf 24 Dollar bei unverändertem Strong Buy-Rating. Die Begründung: Die Bank zeigt nicht nur starkes Wachstum, sondern auch spürbar verbesserte Profitabilität.
Quartalszahlen übertreffen Erwartungen klar
Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 sprechen eine deutliche Sprache. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,42 Dollar lag die Bank über der Konsensschätzung von 0,37 Dollar. Auch beim Umsatz gab es eine positive Überraschung: 292,9 Millionen Dollar statt erwarteter 289,43 Millionen Dollar flossen in die Kasse.
Besonders beeindruckend entwickelte sich das Kreditgeschäft. Die Gesamtkredite und Leasingverträge stiegen im vierten Quartal annualisiert um 15 Prozent auf 25,2 Milliarden Dollar. Treiber waren vor allem die Segmente Commercial & Industrial – insbesondere Mortgage Warehouse, Fund Finance und Lender Finance legten kräftig zu.
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Einlagen wachsen – Margendruck lässt nach
Doch nicht nur die Kreditseite überzeugt. Die Bank verzeichnete ein beachtliches Einlagenwachstum, wobei vor allem die nicht verzinslichen Konten deutlich zulegten. Gleichzeitig weitete sich die Kernzinsmarge um 6 Basispunkte aus – ein klares Zeichen für sinkenden Margendruck.
Raymond James traut der Bank für 2026 ein Wachstum des Zinsüberschusses von rund 11 Prozent zu. Dazu soll der materielle Buchwert um 8,5 Prozent steigen, während die operative Hebelwirkung mit 8 Prozent positiv ausfällt.
Konservative Prognose mit Luft nach oben?
Wie bewerten die Analysten die Guidance für 2026? Raymond James hält die Vorgaben der Bank für erreichbar – möglicherweise sogar für konservativ. Denn weitere Zinssenkungen der Federal Reserve könnten zusätzlichen Rückenwind liefern, sowohl bei den Kosten als auch beim Zinsüberschuss.
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Keefe, Bruyette & Woods sieht ebenfalls Aufwärtspotenzial, falls Kredit- und Einlagenwachstum die Erwartungen übertreffen. Auch beim Pre-Provision Net Revenue rechnet das Analysehaus mit möglichen positiven Überraschungen.
Profitabilität nimmt deutlich zu
Für Ende 2026 prognostiziert Raymond James eine Eigenkapitalrendite von rund 0,85 Prozent bezogen auf die Durchschnittsaktiva. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll bei etwa 11 Prozent landen – eine materielle Verbesserung gegenüber den Vorperioden.
Mit einem KGV von 20,37 und einer Dividendenrendite von 1,9 Prozent erscheint die Bewertung moderat. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt bei 1,09, während die Bank aktuell zum 1,2-fachen des materiellen Buchwerts je Aktie gehandelt wird.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten um 34,75 Prozent zugelegt, allein in den letzten sechs Monaten belief sich das Plus auf 41,57 Prozent. Das Management setzte zuletzt verstärkt auf Aktienrückkäufe – ein weiteres Signal des Vertrauens in die eigene Geschäftsentwicklung.
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