Barrick Aktie: Neu aufgestellt

Der Gold- und Kupferproduzent baut seine Führung um politische Expertise aus, steigert die Dividende um 40% und bereitet den Börsengang seiner nordamerikanischen Assets für 2026 vor.

Barrick Aktie
Kurz & knapp:
  • Neue Top-Posten für Politik und Regulierung
  • Dividende steigt um 40% auf 0,175 US-Dollar
  • Plan für Börsengang nordamerikanischer Gold-Assets
  • Starker Cashflow-Zuwachs im Jahr 2025

Barrick baut sein Top-Management aus – und das ist mehr als nur ein Personalthema. Der Konzern will seine Drähte zu Regulierern und Regierungen weltweit stärken, während parallel Cashflows sprudeln und eine größere Strukturreform vorbereitet wird. Warum jetzt dieser Mix aus Politik-Kompetenz, Kapitalrückfluss und Umbau?

Mehr Gewicht in Recht und Politik

Barrick erweitert die Führungsriege gezielt um zwei Rollen, die auf Außenwirkung und Regulierung einzahlen: James J. McGuire wurde zum Chief Legal and Policy Officer berufen, Woo Lee übernimmt als Chief Global Affairs Officer. Der Schritt unterstreicht, wie stark die Rohstoffbranche inzwischen von Genehmigungen, geopolitischen Fragen und regulatorischen Vorgaben geprägt ist. Mit den neuen Funktionen will Barrick diese Themen auf oberster Ebene enger steuern.

Cashflow-Schub und höhere Dividende

Die Personalentscheidungen kommen nach einem sehr starken Schlussquartal 2025. Im vierten Quartal erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar und einen Free Cashflow von 1,62 Mrd. US-Dollar – beides höher als im Vorquartal. Die Produktion stieg auf 871.000 Unzen Gold (+5% gegenüber Q3) sowie 62.000 Tonnen Kupfer.

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Über das Gesamtjahr 2025 legte der operative Cashflow um 71% auf 7,69 Mrd. US-Dollar zu, der Free Cashflow sprang um 194% auf 3,87 Mrd. US-Dollar. Zusätzlich spülten Verkäufe von nicht zum Kerngeschäft zählenden Assets – darunter Hemlo und Tongon – 2,6 Mrd. US-Dollar in die Kasse. Der Kassenbestand wuchs dadurch zum Jahresende um 65% auf 6,71 Mrd. US-Dollar.

Auf Basis dieser Liquidität beschloss der Vorstand ein neues Dividendenrahmenwerk: Die quartalsweise Basisdividende steigt um 40% auf 0,175 US-Dollar je Aktie. Zudem zielt die Politik auf eine gesamte Aktionärsrendite von 50% des zurechenbaren Free Cashflows.

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IPO-Pläne und Leitplanken für 2026

Parallel treibt Barrick einen Umbau voran, der zusätzliche Werte heben soll: Für später im Jahr 2026 laufen Vorbereitungen für einen Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets. In die neue Einheit sollen die Joint-Venture-Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie die zu 100% gehaltene Fourmile-Entdeckung in Nevada eingebracht werden. Nach dem IPO will Barrick einen maßgeblichen beherrschenden Anteil an dem neuen Nordamerika-Unternehmen behalten, während die übrigen globalen Gold- und Kupfer-Assets beim Mutterkonzern bleiben.

Für 2026 setzt das Management klare Produktionsspannen: 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen Gold sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer. Die Kostenplanung basiert dabei auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 US-Dollar je Unze. Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Goldreserven lagen Ende 2025 bei 85 Mio. Unzen.

Auch an der Börse zeigt sich die konstruktive Ausgangslage: Der Schlusskurs lag am Freitag bei 42,95 € und damit rund 3% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 44,34 € von Ende Januar.

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