Der Goldpreis jagt von Rekord zu Rekord und kratzte zuletzt an der Marke von 5.000 US-Dollar. Eigentlich ein Traum-Szenario für Minenbetreiber. Dennoch erlebte die Aktie von Barrick Mining im März einen herben Ausverkauf. Investoren erkennen zunehmend, dass ein hoher Rohstoffpreis allein keine steigenden Margen garantiert, wenn die Produktionskosten aus dem Ruder laufen.
Die Kostenfalle schnappt zu
In den vergangenen 30 Tagen verlor das Papier rund 21,5 Prozent an Wert. Auslöser für diese Diskrepanz zwischen Goldpreis und Aktienkurs ist eine Kombination aus verhaltenen Produktionsprognosen und rasant steigenden Ausgaben. Marktbeobachter sprechen bereits von einer Entkopplung des Sektors. Die anhaltende Inflation bei Energie, Sprengstoff und Chemikalien sowie ein enger Arbeitsmarkt setzen den Minengewinnen eine harte Obergrenze.
Der Ausblick für das laufende Jahr 2026 untermauert diese Sorgen. Wegen geplanter Wartungsarbeiten und Verzögerungen beim Hochlauf einiger Anlagen rechnet das Management mit einer geringeren Fördermenge als im Vorjahr. Gleichzeitig klettern die veranschlagten Ausgaben spürbar:
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- Produktionsziel: 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen Gold
- All-in Sustaining Costs (AISC): 1.760 bis 1.950 US-Dollar pro Unze
- Barmittelkosten: 1.330 bis 1.470 US-Dollar pro Unze (Vorjahr: 1.199 US-Dollar)
Zusätzlicher Gegenwind kommt von makroökonomischer Seite. Hartnäckige Inflationsraten und steigende Ölpreise schüren die Sorge vor weiteren Zinsschritten der US-Notenbank. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert das Edelmetall in einem Hochzinsumfeld traditionell an Attraktivität gegenüber Staatsanleihen.
Starkes Fundament federt ab
Trotz der aktuellen Korrektur steht der Konzern finanziell auf einem soliden Fundament. Mit einer Anhebung der Dividende um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie und massiven Aktienrückkäufen schüttete Barrick im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 2,39 Milliarden US-Dollar an seine Anteilseigner aus. Die Barreserven wuchsen parallel auf 6,71 Milliarden US-Dollar an.
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Dieses Kapital fließt nun in strategische Wachstumsprojekte. Im vollständig konzerneigenen Nevada-Projekt Fourmile verdoppelte das Team die ausgewiesenen Goldressourcen im zweiten Jahr in Folge. Zudem soll die Kupferproduktion in der sambischen Lumwana-Mine durch eine milliardenschwere Erweiterung bis 2028 verdoppelt werden.
Das Management plant, den Großteil der diesjährigen Produktion nach Abschluss der Wartungsarbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu fördern. Die anstehenden Quartalszahlen für das erste Jahresviertel werden konkrete Daten zur aktuellen Kostenentwicklung liefern. Eine erfolgreiche Stabilisierung der Ausgaben ist die zwingende Voraussetzung, um die Lücke zwischen dem hohen Goldpreis und der schwachen Aktienperformance wieder zu schließen.
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